Sie ist vor allem im Mühlviertel eine Tradition: die Unruhnacht. Wenn sie auch immer weniger gepflegt wird. Früher wurden herumliegende Gegenstände weggebracht, um auf den „Sauhaufen“ aufmerksam zu machen. In Gramastetten haben Scherzbolde jetzt auf eine „verkehrstechnische Problematik“ hingewiesen – mit Erfolg.
„Seit wann steht denn hier ein Radar?“ – in der 70er-Zone im Gewerbegebiet von Gramastetten springen derzeit viele Autofahrer auf die Bremse. Doch der vermeintliche Blitzer blitzt nicht – statt der Kamera hängt eine CD hinter einem Plastikfenster. Und das „Radar“ ist von schwarzen Klebestreifen zusammengehalten.
Blitzer wird nicht mehr lange stehen
Die Auflösung des Rätsels ist einfach: In der „Unruhnacht“ oder „Bosheitsnacht“ zu Pfingsten wurde der Fake-Blitzer aufgehängt. Lange wird er vermutlich nicht mehr hängen, denn entweder fällt die Attrappe dem Wetter zum Opfer, oder er wird seitens der öffentlichen Hand entfernt werden.
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