Fußball-EM, Olympische Sommerspiele, Ski-Events und Co.: Für die anstehenden Sport-Highlights hat der ORF aufgerüstet und sein neues Studio gezeigt – „auf dem Letztstand der Technik“, wie man am Küniglberg stolz ist.
In diesem Studio bewegt sich künftig einiges – gemeint sind damit nicht nur Bewegtbilder jener, die etwa bei der Fußball-EM 2024 ab 14. Juni für Österreich über den grünen Rasen sprinten oder bei den Olympischen Sommerspielen in Paris Höchstleistungen erbringen. Gemeint ist damit das neue ORF-Sportstudio selbst, denn hier fahren künftig zu diversen Sport-Ereignissen auf Knopfdruck Formel-1-Boliden ein oder es wandert der EM-Pokal durch die Experten-Runde am Sofa. Möglich macht dies „Augmented Reality“, die in Echtzeit dreidimensionale Elemente in die Studio-Kulisse zaubert.
Auch wenn die Rechte für die Österreich-Spiele der Euro 24 nicht beim ORF, sondern bei ServusTV liegen – der ORF zeigt 20 von 51 Begegnungen – wollte man sich offensichtlich am Küniglberg viel einfallen lassen. „Es ist das neue multimediale Herzstück, das alle Stückerln für multimediale Sportinhalte spielt“, so ORF-Sportchef Hannes Aigelsreiter. Etliche flexible Bildschirm-Module, 55m2 LED-Wand und 12 Kilometer Netzwerk- und Glasfaserkabel wurde für die neue Hochburg der Sport-Berichterstattung des Öffentlich-Rechtlichen verbaut – auf dem Platz, wo einst die „ZIB“ gezeigt wurde.
Kostenpunkt? „Wir haben technisch aufgerüstet, weil Sportübertragungen mehr Kanäle brauchen, als News und so geplant, dass wir das Studio in den kommenden Jahren für andere Formate modular einsetzen können. Die technische Umseztung inklusive Design liegt bei rund zwei 2 Millionen Euro“, so Harald Kräuter, Direktor für Technik und Digitalisierung beim Setbesuch der „Krone“. Anpfiff im EM-Studio ist dann am 13. Juni zur besten Sendezeit – es moderiert u. a. Alina Zellhofer, die Ex-Fußball-Profi Viktoria Schnaderbeck als Expertin begrüßt.
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