„Gemeinsam für Entlastung! Gemeinsam für eine Attraktivierung der Arbeitsbedingungen in den Betreuungs-, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen!“ Unter diesem Motto riefen am Donnerstagvormittag die großen Gewerkschaften gpa, younion und vida in Linz zur Auftaktveranstaltung einer gemeinsamen Kampagne auf.
Dass es im Pflege- und Gesundheitsbereich seit langer Zeit brodelt, ist keine Neuigkeit. Das beweist auch ein Brief an die politischen Verantwortlichen vom 26. März, der der „Krone“ vorliegt. „Eine Belastungswelle nach der anderen rollt über die Kollegen der oberösterreichischen Betreuungs-, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen hinweg“, heißt es gleich zu Beginn in dem Schreiben an Landeshauptmann Stelzer, Gesundheitslandesrätin Haberlander, Soziallandesrat Hattmannsdorfer, Gemeindebundpräsident Mader und Städtebund-Präsident Luger.
Pensionierungswelle spitzt sich zu
Gefordert wird eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem Gehalt und eine Attraktivierung des Berufs: „Die Pensionierungswelle der sogenannten Babyboomer spitzt sich bis 2033 weiter zu und erfordert, nicht nur viele neue Kollegen für die angesprochenen Bereiche zu gewinnen, sondern auch, bestehende so lange wie möglich zu halten. Dass viele Kollegen nur mehr die Flucht aus der Branche als Ausweg sehen, muss für alle Verantwortlichen ein Weckruf sein.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.