Mo, 18. Juni 2018

Völlig chancenlos

05.10.2012 14:37

Melzer holt gegen Djokovic in Peking nur drei Games

Für Jürgen Melzer war beim ATP-Turnier in Peking im Viertelfinale Endstation. Österreichs Nummer eins gewann am Freitag gegen einen überragenden Novak Djokovic nur drei Games und schied mit einer 1:6-2:6-Niederlage verdient aus.

Der Weltranglisten-37. stand gegen den zweifachen Peking-Sieger von Beginn an auf verlorenem Posten. Der erste Satz ging nach nur 22 Minuten an der 25-jährigen Djokovic. Auch im zweiten vermochte er dem druckvollen Spiel des Australian-Open-Siegers, der insgesamt zwölf Asse schlug und jede seiner vier Breakchancen nutzte, nichts entgegenzusetzen.

Djokovic war "an diesem Tag nicht beizukommen"
Melzer erklärte, dass er derzeit einfach nicht auf Augenhöhe mit Djokovic sei. "Soweit bin ich noch nicht, um da auch nur annähernd ein enges Match gestalten zu können, dafür ist er einfach zu gut", sagte er gegenüber der Internetplattform tennisnet.com. Djokovic spiele derzeit einfach ein, zwei Level besser. Er selbst habe von der Grundlinie zwar "nicht so schlecht gespielt", aber dem Serben sei an diesem Tag nicht beizukommen gewesen. "Er hat im zweiten Satz noch besser serviert, mit so einer Leistung geht ein 1:6, 2:6 in Ordnung. Er steht nicht umsonst da, wo er eben ist."

Djokovic führt im Head-to-Head mit 3:1
Djokovic stellte im direkten Vergleich auf 3:1, im jüngsten Aufeinandertreffen im Viertelfinale von Paris 2010 hatte Melzer noch in fünf Sätzen gewonnen. In Peking hatte der Deutsch Wagramer erstmals seit seinem Titelgewinn Ende Februar in Memphis wieder zwei Spiele bei einem Turnier in Folge gewonnen. Den Erfolgen gegen den Spanier Pablo Andujar und den ukrainischen Weltranglisten-20. Alexander Dolgopolow folgte nun aber der herbe Rückschlag gegen Djokovic.

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