Welttag der Erde

Plastik, Hitze, Artensterben: Die größten Gefahren

Österreich
22.04.2024 06:00

Unser Planet ist verletzlicher denn je! Darauf will Greenpeace am heutigen Schicksalstag von Mutter Erde besonders hinweisen. Doch es gibt Ökopioniere, die Hoffnung machen.

Vor allem die Plastikflut wirft ein grelles Schlaglicht auf die Dreifach-Krise unseres Planeten – Erderhitzung, Artensterben und gravierende Verschmutzung so vieler sensibler Lebensräume“, schlägt Greenpeace-Aktivistin Lisa Tamina Panhuber einmal mehr Alarm. Ihren flammenden Appell, die Erde gerade heute und damit das Überleben der Menschheit zu sichern, ist mehr als dringlich: Ohne gesunde Umwelt gibt es keine wertvollen Lebensmittel!

Greenpeace-Aktivistin Lisa Tamina Panhuber (Bild: Zwefo)
Greenpeace-Aktivistin Lisa Tamina Panhuber

Heuriger Schwerpunkt des von der UNO ausgerufenen Erdrettungstages: die globale Verseuchung unserer letzten Naturparadiese mit gefährlichem Zivilisationsmüll zu stoppen. Erschreckendes Faktum: Auf den Grund unserer Ozeane sind bereits Abermillionen Tonnen Plastikabfall gesunken. Panhuber weiß: „Die Weltgemeinschaft verhandelt bereits seit einer kleinen Ewigkeit auf Erden erfolglos über ein Abkommen, um diese mit jeder Meereswelle zum Tsunami werdende Katastrophe endlich einzudämmen.“

Tausende Schöpfungsbewahrer in Österreich
Stellvertretend für Tausende Schöpfungsbewahrer, die in Österreich im Stillen, aber beharrlich ökologisch Gutes tun, sei der Biobauer Alfred Grand aus Absdorf im Herzen des Tullnerfelds (NÖ) vor den Vorhang gebeten. Er hütet mit unvorstellbarem Idealismus seine „Grand Farm“, ein kleines Universum für sich. Herzstück der Gemüseproduktion, bei der jedes einzelne Pflanzerl – ganz ohne Traktoren (!) – von Hand gezogen wird: harmonische Kompostierung und Bodenveredelung mit heimlichen Verbündeten in den Tiefen der Erde, nämlich fleißigen Regenwürmern! Biomarktgärtnerei inklusive!

Biobauer Alfred Grand aus Niederösterreich (Bild: Imre Antal)
Biobauer Alfred Grand aus Niederösterreich

Grands Vision weit über seinen österreichweit einzigartigen Musterbetrieb, der auch als Forschungsstätte dient, hinaus: „In jedem Dorf soll eine ähnliche rein biologische Marktgärtnerei wie meine entstehen! Wir können regionale, klimafreundliche Versorgung vorantreiben.“

(Bild: Krone KREATIV, stock.adobe.com, Quelle: Greenpeace)

Ebenfalls intensiv mit der Rettung unseres Planeten beschäftigt ist der junge Kärntner Felix Krainer (siehe Video unten), der dereinst auszog, um die Schöpfung zu bewahren. Aus einem kleinen Strohhalm der Hoffnung wuchs ein mächtiger Stamm — und aus einer zarten Welle wurde eine Flut an positiven guten Ökotaten. Die Initiative „Planet Matters“ verfolgt seit nunmehr zwei Jahren ein ebenso simples wie effizientes Ziel, nämlich mit Hunderttausenden Freiwilligen die Erde aus den Fängen der Müllpest zu befreien.

Und das mit aktivem Idealismus und Tun, die man sich von den destruktiven Klimaklebern und Protestierern nur wünschen würde. „Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere, sondern werden selbst aktiv“, erläutert Krainer das Umwelt-Credo seiner mittlerweile zur globalen Macht gewordenen TikTok-Bewegung.

Aufräumaktion von Wiener HAK-Schülern
Aktuell leuchtendes Beispiel und gleichzeitig Auftakt für die vorbildlich leuchtende Säuberungsaktion: Die Schüler der 4. Klasse der Bundeshandelsakademie in Wien-Hietzing zogen mit logistischer Unterstützung von Entsorger-Legende und Saubermacher-Gründer Hans Roth durch Feld und Flur los. Dieser hatte Greifzangen, Müllsäcke und mehr zur Verfügung gestellt. Inspirierende Motivation, wie sie Roth allen „Krone“-Lesern ans Herz legt: Jeder Einzelne kann im Sinne unseres Ökopioniers Felix etwas tun! Vor allem heute am Welterde-Tag, aber auch weit darüber hinaus.

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