Rene Haselbacher:

„Das Burgenland muss ganz einfach die WM bekommen“

Nicht nur Routinier und Stammgast René Haselbacher war begeistert. Über 2.500 Teilnehmer aus 46 Nationen machten den 32. Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus zu einer tollen Veranstaltung. Der Sieg ging in die Niederlande bwz. die Steiermark.

Siege für Van Voorden und Winter
Während in großen Teilen Österreichs winterliche Bedingungen herrschen, präsentierte sich das Burgenland zum Auftakt der Radmarathonsaison mit Sonnenschein und Temperaturen um die zehn Grad Celsius. Der Sieg beim 32. Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus, dem ersten Bewerb der Austria Top Tour, Österreichs größter Radserie, ging an den Niederländer Jeroen van Voorden bzw. die 20-jährige Steirerin Elisa Winter bei den Damen. Die entscheidende Situation ereignete sich kurz vor Rust im Finale, als sich van Voorden und der Pole Marcin Karbowy von der Spitzengruppe lösen konnte. Der 27-jährige Niederländer fuhr fast die letzten zehn Kilometer vorne und holte sich dann auch überlegen den Sieg im Sprint: „Es war ein tolles Rennen und die Bedingungen mit viel Wind liegen mir. Gestern beim Zeitfahren stürzte ich leider, aber heute lief alles perfekt.“

Die Sieger Jeroen van Voorden und Elisa Winter. (Bild: Nina Wallenborn)
Die Sieger Jeroen van Voorden und Elisa Winter.

Veranstalter zieht positive Bilanz
Veranstalter Johannes Hessenberger freute sich am Wochenende über mehr als 2.500 Teilnehmer aus 46 Nationen, über 550 machten das Zeitfahren zum größten der UCI Gran Fondo Series für Amateure weltweit: „Ich bin absolut happy, dass wir so viele Bewerbe für die kleinsten bis zu den ältesten Radsportlern bieten konnten. Mein großer Dank gilt den rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeiteren und dem Burgenland Tourismus,  den Sponsoren und Partnern, ohne die so ein Event nicht möglich wäre. Und es freut mich auch sehr, dass uns Sportlandesrat Heinrich Dorner ebenso wie viele Prominente die Ehre gaben.“ Sehr stark fuhren etwa die deutschen Rekord-Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit einer Fahrzeit von 3,5 Stunden das Ziel erreichten.

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Jedes Jahr kommen noch mehr Leute, alles ist top organisiert – für mich steht es absolut fest: Die Gran-Fondo-WM muss einmal ins Burgenland!

Ex-Radprofi René Haselbacher

Ex-Profis unter sich: René Haselbacher mit Paco Wrolich und Andreas Klöden. (Bild: Nina Wallenborn)
Ex-Profis unter sich: René Haselbacher mit Paco Wrolich und Andreas Klöden.

Hasis „Ritterschlag“
Quasi den Ritterschlag bekam das Event von Stammgast René Haselbacher, der im Paarzeitfahren mit dem Ex-Tour-de-France-Zweiten Andreas Klöden in die Pedale trat. „Das Rennen hier ist deshalb anders, weil es flach und meist windig ist“, weiß der ehemalige Radprofi aus Unterwart, der von der professionellen Organisation begeistert ist: „Das Burgenland muss einfach einmal die Gran-Fondo-WM bekommen, auch Johnny Hoogerland ist der Meinung.“ Und der Holländer ist immerhin Weltmeister. Wer weiß, vielleicht kann Hasi, mittlerweile fitte 47, ja gar noch einmal bei einer Heim-WM angreifen...

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