Neues Trainingszentrum

Sturm-Partner an Bord, aber „Baustelle“ bleibt

Steiermark
20.04.2024 11:00

Die Zusagen von Land und Stadt sind schon länger da, jetzt ist Sturm auch mit einem Partner in finalen Gesprächen zur restlichen Finanzierung des neuen Trainingszentrums in Graz-Puntigam. Doch die bürokratischen Mühlen mahlen langsam: Erst im neuen Jahr kann mit den Bauarbeiten begonnen werden, geplante Fertigstellung 2026.

Sturms Trainingszentrum platzt aus allen Nähten! Weshalb das Zweitliga-Team von Coach Jürgen Säumel längst auf Obdachsuche gehen musste, nun außerhalb von Graz trainiert. Wie auch die Bundesliga-Damen, die ebenfalls anderswo Unterschlupf fanden. Keine Dauerlösung. Nach langem Ringen bekam der Vizemeister grünes Finanzierungs-Licht: 4,8 Millionen Euro kommen vom Land, die Stadt übernimmt 50 Prozent der Kosten für das Grundstück (6,4 Mio). „Wir sind jetzt in finalen Gesprächen mit einem Partner, der die anderen 50 Prozent zuschießt“, erklärt Wirtschafts-Geschäftsführer Thomas Tebbich. Insgesamt kostet das neue Schmuckstück mit drei Plätzen 12,5 Millionen Euro. Bis schließlich die Bagger auffahren, wird aber noch viel Wasser die Mur runterrinnen.

„Kein weißer Rauch“
Es stehen zeitnah weitere Gespräche mit dem Land an, schließlich handelt es sich doch um eine große Subvention. Allein die anschließende Einreichungsphase dauert etwa ein halbes Jahr“, meint Sturms „Schatzmeister“. Läuft alles nach Plan, soll im Frühjahr 2025 mit den Bauarbeiten, die für ein Jahr anberaumt sind, begonnen werden. „2026 können wir dann hoffentlich einziehen“,sagt Tebbich. Im neuen Schmuckstück werden künftig die Damen- und die Mannschaften der Akademie ihr Zuhause haben. „Profis und Amateure bleiben am alten Trainingsgelände“, betont Tebbich.

Sturms Geschäftsführer Thomas Tebbich (Bild: Sepp Pail)
Sturms Geschäftsführer Thomas Tebbich

Eine Baustelle hat Sturm dann (endlich) vom Tisch, eine andere Mega-Baustelle bleibt freilich bestehen: das leidige Stadionthema! Das Comeback des souveränen Zweitliga-Tabellenführers GAK in die Bundesliga rückt näher und näher. Wie lange die beiden Stadtrivalen sich noch das Stadion teilen müssen, ist weiter ungewiss.

„Eigentlich hat es seitens der Stadt geheißen, dass es noch im April eine Entscheidung über den Standort eines möglichen zweiten Stadions geben wird. Bislang haben wir aber noch keine Einladung zu einem Gipfel ins Rathaus erhalten“, hat der Wirtschaftskapitän der Grazer kaum noch Hoffnung auf baldigen weißen Rauch in dieser Causa, die sich wie ein Kaugummi zieht.

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