Der FC Dornbirn feierte gegen die Vienna den vierten Sieg in Serie, hat jetzt wieder reelle Chancen auf den Klassenerhalt. Nicht auf dem Platz war Kapitän William Rodrigues, der Brasilianer musste wegen einer Zehenverletzung pausieren. Was der Abwehrchef nur sehr ungern tut.
William Rodrigues ist einer jener Kapitäne, die ihr Schiff als Allerletzte verlassen würden. Darum wollte er auch zuletzt daheim gegen die Vienna am liebsten schon wieder auflaufen, obwohl er sich am vorangegangenen Spieltag in Amstetten eine schmerzhafte Zehenverletzung zugezogen hatte. „Es ist nichts gebrochen, ich habe einen Tag Pause gemacht und dann wieder trainiert“, erzählt der Brasilianer, „ich hatte gehofft, dass es gegen die Vienna vielleicht schon wieder geht.“
Schlussendlich wurde er – vernünftigerweise – von Trainer Eric Orie geschont, für einen Sieg gegen die Hauptstädter reichte es zum Glück auch ohne den Abwehrchef. „Aber bald wird er uns wieder zur Verfügung stehen“, freut sich der Dornbirn-Coach, „das ist gut, denn unsere Ausfallsliste wird länger.“
Denn Anteo Fetahu kassierte gegen die Vienna seine fünfte Gelbe, muss jetzt eine Sperre absitzen. Außerdem fehlt Mateusinho, der sah – unberechtigt – glatt Rot am Freitag. Zudem wird Jakob Odehnal wohl länger ausfallen. Der Goalie erlitt in der Nachspielzeit durch eine Tätlichkeit von Viennas Boateng einen Nasenbeinbruch. „Ich hoffe, er kann in dieser Saison noch zurückkehren“, meint Orie, „und derweil müssen es andere richten. Wir haben immer noch einen starken Kader.“
Kleines Finale erkämpft
Der jetzt auch mit Selbstvertrauen ausgestattet ist. Der Rückstand auf den rettenden 13. Platz schrumpfte in vier Spielen von 13 auf nur mehr vier Punkte. Und in der nächsten Woche wartet Stripfing, der direkte Konkurrent im Kampf um das Ligaticket. „Wir haben uns dieses kleine Finale erkämpft“, sagt Orie. „Unsere Spieler sind in den vergangenen Runden voll aufgeblüht. Die Verletzungen und Sperren stecken wir weg. Wir können es jetzt schaffen, das wissen wir.“
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