Gleich für zwei deutsche Wintersportlerinnen endeten am Donnerstagvormittag Ausflüge mit der Rodel beziehungsweise mit Skiern in Tirol im Spital. Eine 28-Jährige krachte mit ihrem Schlitten gegen einen Baum, eine 59-Jährige stürzte bei einer Variantenabfahrt mehrere Meter ab. Beide Frauen wurden schwer verletzt.
Gegen 8.40 Uhr rodelte die 28-jährige Deutsche am Freitagvormittag von der Schweinfurter Hütte in Niederthai, einer Ortschaft der Ötztaler Gemeinde Umhausen (Bezirk Imst), ins Tal. „Dabei verlor sie auf einem steileren, teilweise vereisten Teilstück die Kontrolle über ihre Rodel und geriet über den rechten Wegrand hinaus“, heißt es seitens der Polizei. Nachdem sie einige Meter über den Abhang rodelte, prallte sie gegen einen Baum und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Die Deutsche wurde von der Besatzung eines Rettungshubschraubers an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus geflogen.
In Innsbrucker Klinik geflogen
Gegen 11.30 Uhr fuhr dann die 59-jährige Deutsche im Skigebiet Hochzillertal im Gemeindegebiet von Kaltenbach (Bezirk Schwaz) auf einer Variantenabfahrt im freien Gelände talwärts. In einem etwa 45 bis 50 Grad steilen Hang verunfallte die Skifahrerin und stürzte in der Folge rund 20 bis 25 Meter ab. „Dabei zog sich die Wintersportlerin schwere Verletzungen zu“, so die Exekutive. Nach Erstversorgung durch nachkommende Wintersportler, die Pistenrettung und das Team des Rettungshubschraubers wurde sie in die Klinik nach Innsbruck geflogen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.