Weltmeister und Weltrekordler Rudisha vervollständigte seine Sammlung großer Titel, hinter ihm durfte sich der 18-jährige Nijel Amos aus Botswana über den Junioren-Weltrekord von 1:41,73 freuen, Dritter wurde mit Timothy Kitum ein weiterer Kenianer. "Darauf habe ich lange gewartet. Hierherzukommen und den Weltrekord mitzunehmen, ist unglaublich. Ich hatte keine Zweifel daran zu gewinnen", sagte Rudisha, der gut mit dem London-Olympia-Chef und Ex-Weltrekordler Sebastian Coe befreundet ist.
Coe staunt
"Ich wollte ihn stolz machen", sagte Rudisha, der mit Coe bereits im Februar eine Stadionrunde gedreht hatte. Liest man die Reaktion von Coe, der sich das Rennen auf der Ehrentribüne angesehen hat, tat er dies auch: "Das war einfach eine unglaubliche Vorstellung. Rudishas Lauf wird in die Geschichte eingehen. Ich fühle mich privilegiert, Zeuge eines der größten olympischen Siege zu sein."
Eaton holt Zehnkampf-Gold
Im Zehnkampf ist Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA nun auch Olympiasieger, er kam auf 8.869 Punkte. Der 24-jährige Mehrkämpfer triumphierte mit 198 Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann und zweifachen Weltmeister Trey Hardee, Bronze ging an den Kubaner Leonel Suarez. Eaton kam bis auf 170 Zähler an den bei den US-Trials in Eugene (Oregon) fixierten Weltrekord von 9.039 Punkten heran.
US-Weltmeister Christian Taylor setzte sich im Dreisprung in der Jahresweltbestleistung von 17,81 Metern vor seinem Landsmann Will Claye (17,62) und dem Italiener Fabrizio Donato (17,48) durch. Der höchst dekorierte Speerwurf-Titel ging an die tschechische Weltrekordlerin Barbora Spotakova, die mit 69,55 Metern die Deutschen Christina Obergföll (65,16) und Linda Stahl (64,91) hinter sich ließ.
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