Anrainer schlugen Alarm, die „Krone“ berichtete! Zuletzt eskalierte die Situation rund um das Nachtlokal „Citybeats“. Ab jetzt sperrt ein massives Gitter Nachtschwärmer aus.
Beruhigt sich jetzt endlich die Lage? Johannes Lackner hofft es, für sich und seine Familie. „Wir können bald wieder gut ruhig und gut schlafen“, glaubt er und blickt auf den kürzlich montierten Gitterzaun neben seinem Zuhause. Lackner wohnt im Badergässchen – und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nachtlokal „Citybeats“. Rund um die Bar spitzte sich die Lage in den vergangenen Monaten immer mehr zu – die „Krone“ berichtete. Nachtschwärmer schreien herum, prügeln sich, nehmen und verkaufen Drogen. Partygäste urinieren vor Haustüren, vermüllen die Altstadt.
Trister Höhepunkt: Im Herbst traten Unbekannte gar die Eingangstür zum Haus von Johannes Lackner ein und machten Jagd auf zwei Mieter. „Wir hatten uns um drei Uhr über die Lautstärke beschwert, dann eskalierte alles“, erinnert sich Mieter Jakob Bode. Mit letzter Kraft konnte er sich damals in seine Wohnung retten, kam mit dem Schrecken davon.
Nach langem Hin und Her und mehreren Berichten in der „Krone“ reagierte die Stadtpolitik. Noch-Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) bewilligte eine Sperre des Sterngässchens und Badergässchens zwischen Griesgasse und Getreidegasse. Ein erstes Gitter steht bereits, ein größeres vor der Griesgasse folgt in Kürze. Die Kosten hierfür übernimmt der Hausbesitzer des Sternbräus.
Eine grüne Plane am Zaun wird zur Pipi-Sperre
„Das sollte die allermeisten Leute abschrecken, hoffentlich klettert niemand drüber“, sagt Lackner. Selbst in der kalten Jahreszeit hätte sich die Lage nur kaum entspannt. „Wir hatten auch schon Blutlachen vor dem Haus“, ist er sauer.
Lackner selbst hat seine Zäune mit grünen Planen überspannt. „Jetzt kann keiner mehr klettern und so leicht zu mir herüber urinieren.“
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