Die Volleyballer von Hartberg starten am Donnerstag gegen Waldviertel ins Halbfinale. Vor dem Serienauftakt bleiben die Oststeirer aber bescheiden. Auch, weil die Terminansetzungen für Verwunderung sorgen. Mit der Heimkehr von Teamspieler Max Thaller begann im Vorjahr ein beeindruckender Erfolgslauf.
Ring frei! Donnerstagabend (19.30) starten Hartbergs Volleyballer in die Halbfinalserie (best-of-5) gegen Waldviertel. „Wir waren im Grunddurchgang zwar Zweiter, aber wenn, dann sehe ich doch sie als leichten Favoriten“, bleibt Max Thaller gelassen. „Man darf nicht vergessen, dass wir im Halbfinale das einzige Amateurteam sind. Bei vielen Spielen hintereinander ist das nicht optimal. Aber unsere Chance ist da.“
Ein großer Trumpf kann das Publikum in der Oststeiermark werden. Beim verlorenen Cupfinale war die Halle mit 2150 Fans bis auf den letzten Platz gefüllt. Und im entscheidenden Spiel fünf hätte die Truppe von Trainer Markus Hirczy Heimrecht. Ganz glücklich ist Thaller dennoch nicht: „Daheim sind wir mit den Fans im Rücken eine Macht. Aber alle Heimspiele von uns sind unter der Woche - das muss man schon hinterfragen. Da kann man auch keinem böse sein, wenn er nicht in die Halle kommt.“
Für den Oststeirer ist es nach fünf Jahren im Ausland die zweite Saison in der Heimat. Seit der Rückkehr ging es sportlich steil bergauf - zum zweiten Mal in Serie stehen die Hartberger im Halbfinale. „Die Struktur und das Drumherum waren schon da. Ich bin vielleicht ein fehlendes Puzzlestück gewesen“, so der 30-Jährige. „Ich habe frischen Wind und neue Ideen mitgebracht. Die jungen Spieler nehmen es super an und entwickeln sich schnell weiter. Das ist spannend zu beobachten.“ Ob er auch nächste Saison in Hartberg spielt, ist noch offen. „Darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, es ist zu früh dafür.“ Denn jetzt zählt einmal das Halbfinale!
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