Eisbulle Schneider:

„Ich versuche immer, die Schmerzen zu ignorieren“

Salzburg
02.03.2024 13:00

Die perfekte Punktlandung vorm Play-off-Start am Sonntag: Bulls-Topscorer Peter Schneider meldet sich - wie auch Bourke und Thaler - fürs Viertelfinal-Duell mit Linzern fit. 

Die Eisschicht war richtig scharf, die Spannung bei den Eisbullen vorm Start des Play-offs am Sonntag gegen Linz mit dem ersten Spiel daheim greifbar. Wie danach in der Kabine, die gestern für Journalisten vorm Viertelfinal-Start offen stand.

Was Trainer Oliver David besonders freute: Alle Bulls waren an Bord. Auch die zuletzt ausgefallenen Bourke, Thaler und Schneider, der auch der Geburt seiner Tochter im April entgegenfiebert. Vorm Start in die fünfte Jahreszeit, in der die Bulls Jagd auf den dritten Titel in Serie machen, berichtete er über . . .

. . . sein Befinden nach einem Monat Verletzungsausfall:
Körperlich haben die Physios, die Off-Ice-Coaches, die Ärzte bei uns einen wahnsinnig guten Job mit mir gemacht. Wir haben sehr gut gearbeitet in den Wochen, in denen ich nicht spielen konnte. Sie haben mich auf einen Fitnesslevel gebracht, der besser ist als in den letzten zwei Jahren, weil ich ja die Pause gehabt habe. Und vom Knöchel her werden wir sehen, bisher fühlt es sich gut an. Jetzt müssen wir noch die Spiele abwarten.

. . . über seinen Umgang mit Schmerzen:
Ich versuche sie zu ignorieren. (grinst)

. . . Gefühlswelt nach der längeren Verletzung:
Ich bin wahnsinnig, wahnsinnig aufgeregt im positiven Sinn. Freue mich riesig auf die Partien. Es ist einfach unglaublich schön, Eishockey spielen zu dürfen – das hab ich nach der Verletzung noch einmal mehr gemerkt. Es ging mir unheimlich ab.

. . . den Zustand der Mannschaft:
Uns geht es sehr gut, wir haben die letzte Woche hart trainiert. Und schauen jetzt, dass wir nach der Pause bereit sind für das erste Spiel am Sonntag. Wir wollen gleich den Ton angeben.

. . . den gepickten Viertelfinalrivalen:
Ein sehr harter Gegner. Wenn man als Dritter pickt, hat man nicht mehr so viel Auswahl. Da bleiben nur mehr starke Gegner über. Wir hatten uns vorher zusammengesetzt, die Szenarien angeschaut, eine Liste erstellt. Dann waren Linz und Villach über. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir die bissl kürzere Anreise nehmen.

. . . die Zeit für eine spezielle Vorbereitung auf den Gegner:
Wir wollen uns die letzten zwei Tage auf sie einstellen, schauen, was sie besonders gut machen, damit wir dagegen halten können.

. . . die Tatsache, schon viele Play-off-Serien gespielt zu haben:
Es ist immer spannend, von der ersten Minute an. Spiele, Serien sind eng, man will weiterkommen. Es ist im Eishockey einfach die schönste Zeit.

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