Marc Janko:

„Möchte nicht in der Haut des Teamchefs stecken!“

Fußball National
20.02.2024 17:39

Heimat bist du ohne vieler Mittelstürmer: Nach dem Aus von Saša Kalajdžić ist hinter Michael Gregoritsch und Marko Arnautović ein EURO-Ticket für die Sturm-Position frei ++ Die meisten Alternativen drängen sich auf dem Flügel auf! 

Bei David Alaba besteht zumindest noch eine kleine Chance, für Sturm-Hüne Kalajdžić ist der EURO-Zug dagegen abgefahren. „Jetzt wird es knackig, viele dürfen sich nicht mehr verletzen“, leidet Marc Janko mit. Denn obwohl der Frankfurt-Legionär im ÖFB-Team meist „nur“ Joker war, wiegt sein Ausfall schwer. „Er kann Bälle ablegen, einen Stürmer mit so einer Kopfballstärke haben wir nicht. Was ist, wenn es Spitz auf Knopf steht, wir im Finish ein Tor mit der Brechstange brauchen“, sagt Janko, der in 70 Länderspielen selbst 28-mal für Österreich genetzt, sich 2016 selbst angeschlagen durch die EURO gequält hatte. „Ich möchte da jetzt nicht in der Haut vom Teamchef stecken.“

Zwei echte Mittelstürmer sind in Ralf Rangnicks Kader zu Recht gesetzt:

  • Michael Gregoritsch, dessen Stern im Team erst bei der EURO 2021 mit dem Tor gegen Nordmazedonien aufgegangen ist, hat sich als „Einser-Stürmer“ herauskristallisiert. Vier Treffer in der Quali - Vertrauen bestätigt.
  • Und natürlich Marko Arnautović, bei Inter Joker - im ÖFB-Team über jeden Zweifel erhaben. Er kann auch mit 34 Jahren von der Bank kommend noch den Unterschied ausmachen. Und dann? Dann wird’s im Zentrum schwierig ...

Waffen aus zweiter Reihe
Weshalb Rangnick sich schon Alternativen (siehe Saisonbilanz) ansah: Rapids Guido Burgstaller feierte ein kurioses (Blitz-)-Comeback, auch Max Entrup und Manprit Sarkaria durften debütieren. Ercan Kara bekam keine Chance mehr, zeigt bei Samsunspor aber auch nicht auf. Während Junior Adamu in Freiburg ganz auf dem Abstellgleis gelandet ist. Andi Weimann war bei Rangnick schon gefragt(er) - aber nicht im Sturmzentrum. Karim Onisiwo (noch kein Saisontor für Mainz) hat seine Teamkarriere beendet. Kiels Benedikt Pichler wäre noch eine neue Alternative, ist nach starkem Saisonstart derzeit aber verletzt. Und Adrian Grbić ist nach schlechten Wanderjahren in Frankreich nun in Luzern.

Aber Österreich hat zum Glück viele Waffen aus der zweiten Reihe, über die Flügel. Rangnicks Team ist variabel, allen voran dank Christoph Baumgartner und Marcel Sabitzer. Auch Patrick Wimmer ist nach seinem Syndesmosebandriss wieder fit. Im offensiven Mittelfeld ist die Konkurrenz groß, drängen sich „Abnehmer“ für das EURO-Ticket von Kalajdžić auf: Von den Rapidlern Seidl und Marco Grüll, bis hin zu Andreas Gruber (Austria), Mathias Honsak (Darmstadt) und Clermonts Muhammed Cham. Spannend, wen Rangnick für die März-Tests gegen die Slowakei und die Türkei nominiert …

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