Der derzeit verletzte US-Ski-Star Mikaela Shiffrin hat auf X Kritik am aktuellen Rennkalender und den Verpflichtungen gegenüber Top-Athleten geübt. Es werde zu viel verlangt, es bleibe keine Zeit für Erholung. Dies spiele auch bei der derzeitigen Verletzungsserie eine wichtige Rolle.
Es sei nur schwer in Worte zu fassen, was von vielen Athletinnen und Athleten verlangt werde, übt Shiffrin auf X Kritik: „Ich glaube absolut, dass Müdigkeit zu diesem Zeitpunkt der Saison eine Rolle bei den vielen Verletzungen spielt - auch bei meiner.“ Der eng getaktete Rennkalender sowie die zahlreichen zusätzlichen Verpflichtungen für die Spitzenfahrerinnen seien einfach zu viel.
Volles Programm
„Zusätzlich zum engen Kalender kommen die Medientermine und Siegerehrungen. Dann gibt es ein volles Abendprogramm - und das während der einzigen 60 oder 90 Minuten des Wochenendes, in denen wir mal essen oder uns erholen könnten“, erklärt die US-Amerikanerin. So sei es für die 28-Jährige auch nicht verwunderlich, dass es in den vergangenen Wochen zu mehreren schweren Stürzen gekommen sei.
Beim Weltcup in Soldeu an diesem Wochenende wird die US-Amerikanerin noch nicht an den Start gehen. Das Knie würde der Belastung noch nicht standhalten. Fraglich bleibt auch ihre Teilnahme an den Rennen in Crans Montana in der kommenden Woche.
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