Nachdem dem Pfarrer von Messern die Kündigung in die Sakristei flatterte, (für)bitten seine Schäfchen um Gnade. Auch prominente Fürsprecher hat der Geistliche.
Wohl aus überlegten Gründen ist Pater Paulinus Kelechi von Generalvikar Christoph Weiss gekündigt worden und muss jetzt wohl vom Bezirk Horn in seine Heimat zurück. Geflüstert wird, dass des afrikanischen Seelsorgers Deutsch zu schlecht sei und er – zu Beginn seiner Amtszeit – zwischen Altar und Sakristei mitunter etwas „zu unwirsch reagiert“ habe.
Brief an Bischof
Doch jetzt setzen sich Fürbitter in einem Brief an Bischof Schwarz persönlich für Paulinus ein. Unter jenen, die ihn von Herzen gerne behalten würden, sind der Kremser Stadtchef Reinhard Resch und Dr. Günther Schwaiger. Was die beiden in ihrem Gesuch eint: Sie sind mit anderen Ärzten ehrenamtlich beim Verein „Chioma Austrian Hospital Projekts“.
Pater Paulinus will mit dem Bau eines Spitals die gesundheitliche Versorgung in seiner Heimatstadt Umuakagu sichern. 60.000 Menschen – die meisten davon Christen – haben in der Region nicht einmal einen Arzt. „Um diese Mission der Nächstenliebe zu erfüllen, wäre es wichtig, dass Paulinus in Messern bleiben darf“, heißt es im Schreiben an die Kirchenoberen.
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