Sowohl am Mittwochabend als auch Donnerstag im morgendlichen Berufsverkehr wurden Mannschaften der Wiener Berufsfeuerwehr zur U4-Station Meidling Hauptstraße beordert. Beide Male rauchte und dampfte es. Verletzt wurde bei den Zwischenfällen jedoch niemand.
Gegen 21 Uhr wurde am Mittwoch die Leitstelle der Wiener Linien über einen Vorfall alarmiert. Fahrgäste sprachen von einer starken Rauchentwicklung im Gleisbereich der U4. Die Berufsfeuerwehr wurde zur Hilfe gerufen, die gesamte Station war für den Verkehr gesperrt. Ein beschädigtes, wahrscheinlich durchgeschmortes Traktionskabel, so Sprecherin Katharina Steinwendtner, sorgte für die kurzzeitige Fahrtunterbrechung.
Rauchschwaden entpuppten sich als Dampf
Um 8.45 Uhr am Donnerstagmorgen hieß es in der Hauptfeuerwache erneut Alarmstufe 2. Wieder wurde vermeldet, dass es in derselben Station wie am Vorabend möglicherweise brennt. Tatsache war - so Feuerwehrsprecher Christian Feiler - dass aus einem defekten Heizungsrohr viel Dampf austrat, die Schwaden waren aufgrund der aktuellen Kälte weithin sichtbar. Kurzfristig wurde der Betrieb eingestellt, nach etwas mehr als einer Stunde konnte wieder eingleisig gefahren werden.
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