Schon als Kind wollte er Sportkommentator werden. „Ich mag die Politik, aber nur der Sport bringt meine Augen zum Leuchten“, sagt „Krone“-Kolumnist und Top-Politologe Peter Filzmaier. Der 56-Jährige erfüllt sich jetzt einen Bubentraum, schreibt ab Dienstag regelmäßig im Red Bulletin. Davor verrät er, warum wir Sportler lieben, Messi besser als Ronaldo ist, warum er nicht an einen Rapid-Meistertitel in naher Zukunft glaubt und niemand an Basketball-Legende Michael Jordan herankommt.
„Krone“: Herr Filzmaier, warum finden Sportler leichter den Weg ins Herz der Menschen als Politiker, wenn sie sich doch beide für das Land engagieren?Peter Filzmaier: Sportler haben eine höhere Glaubwürdigkeit, sie schaffen es, dieses Wir-Gefühl zu vermitteln. Obwohl ein um die Welt reisender Profi mit dem Alltag des Durchschnittfans wenig zu tun hat. Sportler sind die letzte Berufsgruppe, die es in einer polarisierenden Zeit geschafft hat, sich ein positives Image zu bewahren.
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