Großes Hilfsprojekt

Hoffnungsvolle Zukunft: Ein Dorf auf Madagaskar

Kärnten
30.11.2023 10:00

In der Vorstadt von Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar, herrscht extreme Armut. Menschen leben am Rande von Müllhalden, ohne Arbeit, Einkommen und Unterkunft. Der slowenische Missionar Pedro Opeka hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen. 

Zusammen mit Gleichgesinnten gründete er 1989 die humanitäre Vereinigung Akamasoa, auf Deutsch „gute Freunde“, deren Ziel es ist, den Menschen zu helfen und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

Selbstständiges Arbeiten ermöglichen
Er und seine Kollegen wollen den Einwohnern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Durch Arbeit im Steinbruch, bei der Herstellung von Ziegeln, im Baugewerbe, in der Schreinerei und in der Landwirtschaft gab Pedro den Menschen die Möglichkeit, zu arbeiten und somit ein Einkommen zu haben, auch speziell um ihren Kindern etwas bieten zu können. Ihnen wird somit die Selbstständigkeit gegeben, aus eigener Hand etwas zu schaffen, von dem sie selbst profitieren. Es ist ihm gelungen, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam Häuser, Kirchen, Schulen, Sporthallen und Krankenstationen zu bauen. 

Möglichkeit zur Weiterbildung erschaffen
Ein besonders großes Anliegen des Missionars sind die Kinder. Durch den Bau von Schulen hat er mehr als 19.000 Kindern ermöglicht, in die Schule zu gehen und weiters auch die Möglichkeit zu haben, an der Universität zu studieren. Seine Arbeit wird von vielen Spenden aus Kärnten unterstützt, deren regelmäßige Spenden es ermöglichen, dass 11.000 Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten. 

Füreinander sorgen
„Bis dato sind durch die großartige Kärntner Spendensumme von 2.750.000 Euro vor Ort 550 Häuser entstanden, nächstes Ziel sind 600. Ein Haus kostet nur 5000 Euro“, so Pedro Opeka, der auch „Vater der Müllmenschen“ genannt wird. Der Missionar abschließend: „Die Familien müssen mit ihrer Arbeit gemeinsam an den Häusern bauen. Wenn sie dann die Häuser instand halten und wieder an weiteren Häusern mitbauen, erst dann wird ihnen ein Haus übergeben. Wir wollen nicht, dass sich die Müllmenschen als Bettler fühlen, sondern eigenverantwortlich und solidarisch mit- und füreinander sorgen. Unsere Solidarität ist eine notwendige Hilfe zur Selbsthilfe und für die Würde dieser Menschen.“

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.



Kostenlose Spiele