Grausame Tat
28 Mio. Euro geerbt: Freundin vergiftet Mann
Ein 51-Jähriger aus Minot im US-Staat North Dakota hatte 28 Millionen Euro geerbt. Statt das Geld zu teilen, wollte der Amerikaner seine Beziehung beenden. Die 47-jährige Lebensgefährtin kam ihm grausam zuvor.
Ina Kenoyer muss sich wegen Mordes an ihrem langjährigen Freund verantworten. Die Staatsanwaltschaft gibt als Motiv „finanzielle Habgier“ an. Steven Riley Jr. hatte gerade 30 Millionen Dollar geerbt und wollte nicht mit der 47-Jährigen teilen.
Laut Anklage hatte das Opfer seiner Freundin mitgeteilt, dass er die Beziehung beenden wollte. In North Dakota gibt es keine eingetragenen Lebensgemeinschaften. Daher steht nur bei einer Ehe dem Ehepartner automatisch ein Anteil an einem Erbe zu. Darum hatte Kenoyer offenbar beschlossen, ihren Lebensgefährten zu beseitigen.
Mit Frostschutzmittel vergiftet
Nachdem Riley Anfang September bei seinem Anwalt das Erbe kassiert hatte, wurde er noch am selben Abend plötzlich schwer krank. Laut Anklageschrift soll Kenoyer erst am nächsten Tag den Notruf gewählt zu haben. Die Ärzte konnten den frischgebackenen Multimillionär nicht retten. Die Autopsie mit toxikologischem Gutachten ergab, dass Riley durch Frostschutzmittel getötet wurde.
Die mutmaßliche Killerin behauptete aber, dass sich Riley selbst umgebracht habe und sie das Erbe mit dessen Sohn teilen würde. Er bekommt alles, während die 47-Jährige bei einer Verurteilung lebenslang hinter Gitter kommt.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.