Mit positiven Nachrichten war Ralf Rangnick zuletzt nicht gesegnet. Auch am Wochenende hielten sich die Erfolgserlebnisse für Österreichs Teamkicker in Grenzen.
Von den Legionären standen „nur“ Hoffenheims Flo Grillitsch und Bröndby-Goalie Patrick Pentz bei Siegen ihrer Klubs in der Startelf. Sonderlob gab es aber für Max Wöber nach Gladbachs 2:2 gegen Mainz. Weil der 25-Jährige nach einer Woche mit nur einem Training trotz Knöchelverletzung durchhielt. „Max ist ein Krieger, ein Typ, der etwas ausstrahlt“, schwärmte Gladbachs Sportdirektor Nils Schmadtke von Wöber. „Max findet es geil, zu verteidigen. Er ist ein Führungsspieler, ein Leader.“
Den Teamchef Ralf Rangnick bis Freitag wohl in Watte packt. Denn nach den Ausfällen von David Alaba, Stefan Posch und Philipp Mwene gehen der Viererkette die Spieler aus. Philipp Lienhart, Kevin Danso und Wöber sind gesetzt, Gernot Trauner ist ja auch nicht fit. Aber er sollte dennoch heute verspätet in Wien einrücken.
Wo gestern Abend Leipzigs Legionär Nicolas Seiwald bei der Bruno-Gala als bester Spieler der Saison (für Salzburg) ausgezeichnet, der abwesende Alaba zum besten Legionär gekürt wurde. Die Brunos für das beste Team (Sturm) und den Trainer (Christian Ilzer) gingen nach Graz.
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