Der Verein Neustart verzeichnete einen Anstieg bei den verpflichtenden Gefährder-Beratungen im ersten Halbjahr, für den Verein Wendepunkt in Wiener Neustadt gab es hingegen ein Plus in Sachen Förderungen.
Noch mehr Unterstützung im Kampf gegen Gewalt an Frauen erhielt der Verein Wendepunkt in Wiener Neustadt. Seit mehr als 30 Jahren engagiert man sich hier in Sachen Gewaltfreiheit und Selbstbestimmung für Frauen. Um den Fortbestand des Angebotes weiter zu gewährleisten, wurde in Sachen Finanzierung nachgebessert. So dürfen sich Elisabeth Cinatl, Leiterin des Vereins Wendepunkt, und ihr Team über eine Förderung der Stadt in der Höhe von 22.000 Euro freuen. „Wir arbeiten daran, die Lebensrealitäten von Frauen und Mädchen zu verbessern“, so Cinatl.
Wie notwendig derartige Anlaufstellen sind, beweist der Anstieg an Betretungs- und Annäherungsverboten im ersten Halbjahr um elf Prozent.
So wurden vom Verein Neustart bis Juli insgesamt 1329 Gefährder beraten. „Das bereits hohe Niveau ist noch gestiegen. Dies zeigt die hohe gesellschaftlich Relevanz von häuslicher Gewalt, aber auch die steigende Sensibilisierung“, erklärt Leiter Alexander Grohs.
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