Felix Neureuther macht sich große Sorgen um die Jüngsten. „Ich bin der Überzeugung, dass man etwas tun muss, dass sich die Kinder wieder mehr bewegen, weil sonst passiert nichts“, warnt der Ex-Skistar.
Die Digitalisierung schreite „so schnell voran und die Kinder haben so viel Bildschirmzeit“, sagt Neureuther bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ auf ServusTV. Nachsatz: „Das ist nicht gesund!“ Im Leben wurde laut dem Deutschen „alles vereinfacht“. Die Bewegung bleibt bei den Kindern auf der Strecke. Seine Lösungsvorschläge: „Wir müssen versuchen, ihnen wieder einen bewegten Alltag schaffen zu können oder sich wirklich die Zeit zu nehmen für die Bewegung. Und dass die Menschen nicht nur stillsitzen, denn das ist nicht gesund. Sondern Bewegung bedeutet Gesundheit, Lebensfreude und Spaß.“
Schulen im Fokus
Neureuther nimmt vor allem die Schulen in die Pflicht. „Die Schulen tun zu wenig für die Gesundheit der Kinder. Unser Schulsystem ist komplett veraltet und das Thema Bewegung spielt dort keine Rolle mehr. Und die Schulen nehmen auch immer den wichtigeren Platz im Leben von den Kindern ein, weil die Kinder so viel Zeit dort verbringen. Siehe Ganztagsschulen und der Stoff wird vollgepackt, dass die Schulzeiten auch immer länger werden und es passiert auch nichts vonseiten der Politik, dass man den Kindern eine Möglichkeit gibt, dass sie Sport treiben und in Vereine gehen können neben der Schule“, so der Vater dreier Kinder.
„Das ist so wichtig fürs Leben“
Der 39-Jährige hofft, „dass wir die Kinder wieder in die Vereine bekommen. Sie sollen das soziale Umfeld eines Vereins erfahren können, dass sie dort Sport treiben können, dass sie dort aufgehoben sind, dass sie dort zusammen verlieren und gewinnen. Das ist so wichtig fürs Leben.“
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