Zwei Steirerinnen tüfteln an optimalen Schnitten für Frauen-Radmode und finden damit eine Marktlücke. Kama ist das neue steirische Unternehmen des Monats.
Nach einem halben Tag im Sattel sind brennende Oberschenkel vielfach nicht die einzige Unannehmlichkeit: Die Kleidung kann reiben, davon, dass man in ihr noch eine gute Figur macht, ganz zu schweigen. Das muss nicht sein, fanden die steirischen Marketing-Unternehmerinnen Donata Schörkmaier und Katharina Glas und gründeten vor drei Jahren die Firma Kama (Sitz: Stattegg).
Ihr Ziel: hochwertige Radbekleidung für Frauen, die optimal passt. „Wir sind selbst begeisterte Radfahrerinnen und haben uns auch dadurch kennengelernt. Als wir mit unserem Unternehmen angefangen haben, gab es fast nur Männer- und Unisex-Bekleidung zu kaufen“, erzählt Glas. Das Angebot für die stark steigende Zahl von Frauen, die auch ambitionierte Touren unternehmen, war dürftig.
Aus alten PET-Flaschen wird Rad-Mode
Schörkmaier und Glas machen das Design, tüfteln an der Abstimmung von Nähten, Schnitten und Polstern - und testen ihre Produkte auch selbst. Gefertigt werden sie dann in Italien - aus lokalen Stoffen. Glas: „Wir versuchen aber auch, wo es geht, auf recycelte und nachhaltige Materialien zurückzugreifen.“ Ein Beispiel sind alte PET-Flaschen.
Die meiste Entwicklungsarbeit haben die Steirerinnen übrigens in die Radhosen gesteckt. Kernmarkt ist der deutschsprachige Raum, man versendet die Ware aber weltweit.
Die SFG stellt monatlich drei Kandidaten für das Unternehmen des Monats zur Wahl. Diese stellen sich in einem Video vor. Auf unternehmen-des-monats.at kann dann jeder abstimmen.
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