Nix wie los!

Zur Rotmoosalm zwischen Wetterstein und Miemingern

Tirol
28.07.2023 17:00

Grandios am Gratrücken des Schönbergs im Wetterstein liegt die Rotmoosalm. Wir wandern über den Jägersteig zu der Einkehr.

Am Ausgangspunkt im Gaistal ist unser Ziel zweimal angeschrieben. Wir wählen die mit 2 1/4 Stunden angeschriebene Route, überqueren den Salzbach hier nicht, sondern wandern rechts des Bachs am Fahrweg fein aufwärts. Die Route verwandelt sich später in einen Karrenweg und dann in einen Steig - landläufig als Jägersteig bekannt -, der im lichten Wald fein ansteigend einwärts zieht. Er verläuft in der Folge im Wald fast gerade hinauf, archaisch wird der kleine Bach überquert.

In den Latschen geht es daraufhin knackig und heiß empor und neben dem Bach durch eine Art Rinne. Jenseits des Bachs führt der Steig in Serpentinen die steile Flanke nach oben auf einen Rücken und darauf auf die Wettersteinwände zu.

Wetterstein über uns, Mieminger Kette gegenüber
Die Route quert dann – leicht absteigend – nach Westen und schraubt sich daraufhin den steilen Wiesenhang hinauf. Am höchsten Punkt zeigt sich etwas unterhalb die prächtige Rotmoosalm. In wenigen Schritten geht es jetzt hinüber bzw. hinab zu der stattlichen Einkehr im freien Gelände. Das Wetterstein über uns, die Mieminger Kette gegenüber – da sitzt man gerne auf der Terrasse und genießt Speis und Trank aus der Almküche.

Fakten

  • Talort: Leutasch (1106 m)
  • Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger (letzter) Parkplatz 5 (Salzbach, rund 1250 m) im Gaistal (erreichbar von Leutasch/Klamm)
  • Strecke: Steig, Fahrweg
  • Voraussetzung: Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit
  • Ausrüstung: festes Schuhwerk, Stöcke
  • Kinder: ab 8 Jahren
  • Mountainbuggy: nein
  • Einkehrmöglichkeit: Rotmoosalm (2030 m), wetterbedingter Ruhetag möglich, 0676/4516900, www.rotmoosalm.at
  • Besonderheit: Die Rotmoosalm befand sich früher unterhalb des heutigen Standorts. Eine Lawine zerstörte 2009 das Almhaus.
  • Öffis: Bus vom Bahnhof Seefeld zum Ausgangspunkt

Retour folgen wir dem Fahrweg vor der Hütte und orientieren uns darauf stets an „Gaistalalm“. Der neu hergerichtete Weg zieht gemächlich hinab in den Talboden zur Gaistalalm. Direkt östlich der Einkehr leitet schließlich der Fußweg gemütlich zurück hinaus zum Ausgangspunkt.

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