Beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon war für Alexander Zverev bereits in der dritten Runde Schluss. Er könne sich „nicht viel vorwerfen“, meinte der Deutsche damals. Aussagen, die Legende Boris Becker „etwas verstören“.
Gegen Matteo Berrettini war in der dritten Runde in Wimbledon Endstation! Der auf Rasen besonders starke Italiener, der vier seiner sieben ATP-Titel auf Gras geholt hat, besiegte Alexander Zverev mit 6:3, 7:6(4) und 7:6(5).
„Es war ein sehr ordentliches Match von mir“, meinte Zverev nach der Niederlage damals. „Aber in den wenigen entscheidenden Punkten hat er einfach besser gespielt.“ Er habe „kein Problem, so ein Match zu verlieren“.
Worte, die Boris Becker gar nicht gefallen. Zverevs Umgang mit dem Aus in Wimbledon habe ihn „etwas verstört“, gibt’s nun Kritik von der Legende im „Eurosport“-Podcast „Das Gelbe vom Ball“. „Normalerweise geht Sascha hart mit sich um, auch öffentlich. Von daher hat mir das jetzt nicht gefallen, da war zu wenig Selbstreflexion dabei!“
Vergleich mit Djokovic und Alcaraz
Von Superstars wie Novak Djokovic oder Carlos Alcaraz würde man solche Aussagen „nicht zu hören bekommen, wenn sie in der dritten Runde von Wimbledon gegen einen lange verletzten Berrettini verlieren würden“, stellt Becker klar. Deutliche Worte in Richtung seines Landsmanns!
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