Das österreichische Duo Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri hat am Mittwoch bei den European Games in Polen den Vorkampf der Synchronschwimmerinnen in der Freien Kür klar gewonnen!
Die Schwestern waren in Oswiecim als Letzte an der Reihe und setzten sich vor den Europameisterinnen Maryna und Wladyslawa Aleksijwa mit 265,1459 Punkten an die Spitze. Die ukrainischen Schwestern kamen bloß auf 234,0022 Zähler, die Israelinnen Ariel Nassee/Shelly Bobritsky auf 217,3688 (3.).
Änderung der Wertungskriterien könnte die Rangordnung geändert haben
Bei den Europameisterschaften im vergangenen August in Rom hatte das Duo Alexandri hinter dem ukrainischen Gespann in Freier Kür und Technik-Kür Silber geholt, die Änderung der Wertungskriterien könnte die Rangordnung aber nun geändert haben. Es wird u.a. mehr Gewicht auf Schwierigkeit gelegt, was den Österreicherinnen entgegenkommt.
„Eine Medaille ist nicht das Ziel, wir wollen Gold!“
„Eine Medaille ist nicht das Ziel, wir wollen Gold - und das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris“, gaben die Geschwister als Devise aus. Zu euphorisch wollen die beiden aber noch nicht sein. „Aber die Platzierung zählt, und dass wir einen Vorsprung haben. Wir müssen weiter auf die Base-Marks aufpassen. Für uns ist das neue System eine Chance, nach vor zu kommen.“
Wegen Adaptierungen im Bewertungssystem wurde die Schwierigkeit zuletzt nach oben geschraubt. „Manchmal habe ich gedacht, dass es zu viel ist“, sagte Trainerin Albena Mladenova. „Aber sie wollten es so und sind mit der Aufgabe gewachsen. Sie haben das nächste Level erreicht.“
Am Donnerstag (18 Uhr) geht es in der Technik-Kür bereits um EM-Medaillen, das Finale der Top-12 in der Freien Kür ist für Samstag (17 Uhr) angesetzt. Die Addition der Wertungen der beiden Final-Bewerbe entscheidet über die Vergabe des einen bei diesen Kontinental-Titelkämpfen zu vergebenden Olympia-Quotenplatzes. Das zuletzt in der Türkei auf Trainingslager weilende OSV-Paar scheint dafür gut gerüstet zu sein.








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