Trendwende erwartet

Immobilienpreise befinden sich noch im Höhenflug

Burgenland
08.05.2023 10:58

Wer sich einen Baugrund oder ein Haus kaufen will, muss oft tief in die Tasche greifen. Doch das könnte sich teilweise ändern.

Immobilien haben in den vergangenen Jahren - bedingt durch die niedrigen Zinsen - einen regelrechten Boom erlebt. Auch 2022 gingen die Preise nach oben. Besonders die nordburgenländischen Hotspots Neusiedl am See, Mattersburg und Eisenstadt haben zugelegt. In der Landeshauptstadt wurde die Entwicklung unter anderem von Projekten wie dem Schlossquartier, „La Vie en Rose“ oder Bürokomplexen in der Ruster Straße getragen. „Während das Burgenland bei den Preissteigerungen von Bauland mit 5,6 Prozent im Schnitt an letzter Stelle in Österreich rangiert, ist die Landeshauptstadt mit 9,18 Prozent im oberen Mittelfeld“, erklärt Ludwig Bresich, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder.

Eigentumswohnungen können teuer kommen
Bei den Eigentumswohnungen (Erstbezug) ist Neusiedl am See ein besonders teures Pflaster. 3250,58 Euro pro Quadratmeter werden hier fällig. Danach folgen Eisenstadt, der Bezirk Eisenstadt und Rust. Deutlich weniger ist in den Bezirken Güssing und Jennersdorf zu bezahlen. Im Vergleich dazu sind Einfamilienhäuser oder Reihenhäuser schon beinahe günstig. 2238,10 Euro pro Quadratmeter werden im Bezirk Neusiedl am See für ein Einfamilienhaus verlangt. Alle anderen Bezirke liegen darunter.

Gehen Preise zurück?
Die Immobilienpreise könnten aber stagnieren oder vielleicht sogar zurückgehen. Schon in der zweiten Hälfte des Vorjahres habe es durch steigende Zinsen, verschärfte Kredit-Richtlinien, Inflation und Energie-Krise eine sinkende Nachfrage gegeben, so Bresich. Zusammen mit der vom Land Burgenland initiierten Baulandabgabe könne eine Angebotsausweitung entstehen, was zu einer Abflachung der Preisentwicklung und objektspezifisch sogar zu einem Rückgang der Preise führen werde. Zumindest heuer werde sich dieser Trend durchsetzen. „Eine weitere Konsequenz könnte jedoch eine erhöhte Nachfrage nach Mietobjekten sein, da die Schaffung von Eigentum für viele Menschen angesichts der strengen Kreditvergaberichtlinien und der hohen Zinsen derzeit außer Reichweite ist“, erklärt Bresich.

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