Admiras Sportdirektor Marcel Ketelaer gibt seine Fehler zu und will sie im Sommer korrigieren. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät. Das Match gegen Kapfenberg am Dienstagabend ist ein Pflichtsieg.
Durch die Niederlage der Young Violets am Wochenende hat sich die Lage für die Admira in der unteren Tabellenhälfte der 2. Liga nicht verschlechtert, aber sie ist bei nur vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone nach wie vor prekär. Der Nachtrag am Dienstag daheim gegen Schlusslicht Kapfenberg fällt demnach in die Kategorie Pflichtsieg. Was stets mit Druck verbunden ist.
Ein einziger voller Erfolg aus den letzten zehn Spielen dient als Zeugnis für die Talfahrt. Die Erleichterung nach dem 3:1 Mitte März gegen Rapid II wich nach zwei torlosen Remis und dem 1:3 in Linz schnell der Ernüchterung. „Es steckt zu viel in den Köpfen“, sagt Sportdirektor Marcel Ketelaer, „die Jungs brauchen wieder Mut, Leichtigkeit, Spaß am Fußball.“ Das kann man sich freilich nur durch Siege erarbeiten. Ein Teufelskreis. In diversen Foren wächst die Kritik an Kaderplaner Ketelaer, er zeigt Verständnis.
Wir performen nicht so wie gewünscht, in meiner Funktion trage ich dafür die Verantwortung und bin somit der Erste, der im Feuer steht. Die Kritik an mir ist legitim!
Marcel Ketelaer
Drei Verträge laufen aus
Admiras größte Baustelle liegt im Angriff, Gattermayer und Schmidt sind mit je vier Ligatoren die internen Topscorer. Ein mehr als bescheidener Wert. Ketelaer: „Ich muss mir ankreiden, dass ich mich in der letzten Transferzeit nicht ergiebig genug nach einem Stürmer umgeschaut habe.“ Das werde er im Sommer nachholen.
Vom aktuellen Kader laufen übrigens nur drei Verträge aus: Mit Gattermayer wird verhandelt, Ersatzkeeper Jenciragic wird die Admira wohl verlassen, bei Almelo-Leihgabe Ibrahimoglu gibt es eine Kaufoption.
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