Dank der großzügigen Unterstützung durch die Gletscherbahn konnte sich die Bergrettung auf dem Hintertuxer Gletscher auf Einsätze bei Lawinenunglücken vorbereiten. In tieferen Regionen wäre dies wegen Schneemangels nicht möglich gewesen.
Verschüttetensuche mit dem LVS-Gerät, Sondieren am Lawinenkegel, Recco-Suche, Ausgraben und Versorgen von Lawinenopfern, Optimierung der Zusammenarbeit mit der Lawinenhundestaffel – diese Punkte standen unter anderem kürzlich auf dem Übungsprogramm am Hintertuxer Gletscher. Rund 100 Mitglieder von sechs Bergrettungsortsstellen des Bezirks Kufstein trainierten zusammen mit den Ausbildungsleitern des Bezirks Schwaz den organisierten Lawineneinsatz.
„Solche Übungen zu Beginn der Wintersaison sind überaus wichtig“, betont Christian Eder aus Ginzling, der Ausbildungsleiter Alpin der Tiroler Bergrettung.
Aufgrund der geringen Schneelage im Land haben wir die Übung auf den Hintertuxer Gletscher verlegt.
Christian Eder
Unterstützung durch Gletscherbahn
„Aufgrund der geringen Schneelage im Land haben wir die Übung auf den Hintertuxer Gletscher verlegt“, sagt Eder. „Die Gletscherbahn hat uns dabei äußerst großzügig unterstützt.“ Im Rahmen der Übung wurden auch neue Erkenntnisse bei der Suche nach Verschütteten mit dem LVS-Gerät vorgetragen und eine neue, besonders effektive Sondierungstechnik für geschultes Personal vorgestellt.
Außerdem konnte die Lawinenhundestaffel des Bezirks Kufstein am Gletscher ihr Können bei einer Vorführung demonstrieren.
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