Schrecklicher Unfall am Mittwochvormittag auf der Inntalautobahn im Tiroler Unterland: Ein 21-jähriger Einheimischer dürfte ein Stauende übersehen haben und krachte - trotz versuchten Ausweichmanövers - mit voller Wucht gegen einen stehenden Lkw. Dabei wurde die Beifahrerseite des Pkw regelrecht zerfetzt und das Dach weggerissen. Der Lenker überlebte erheblich verletzt.
Eines vorweg: Ein Beifahrer hätte den verheerenden Unfall wohl mit seinem Leben bezahlt. Was war passiert? Der Unfall ereignete sich kurz nach 8.30 Uhr auf der A12 bei Langkampfen (Bezirk Kufstein). Ein 43-jähriger Rumäne fuhr mit seinem Lkw am ersten Fahrstreifen in Richtung Deutschland, als er bei der Ausfahrt Kufstein-Süd verkehrsbedingt anhalten musste.
Stauende übersehen
Dies dürfte der nachfolgende 21-jährige Österreicher übersehen haben. Der Pkw-Lenker versuchte noch nach links auszuweichen - doch er konnte einen Auffahrunfall nicht mehr verhindern. Mit voller Wucht krachte der Wagen daraufhin gegen den Anhänger des Sattelzuges. Das Auto wurde durch den heftigen Aufprall auf der Beifahrerseite regelrecht zerfetzt. „Sogar das Dach wurde heruntergerissen“, berichtete die Polizei.
Unfalllenker war ansprechbar
Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte war der junge Lenker ansprechbar. Er wurde erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus nach Kufstein gebracht. „Der Lkw-Lenker blieb unverletzt. Am Pkw entstand Totalschaden, der Sattelanhänger wurde lediglich im Bereich des Unterfahrschutzes beschädigt“, so die Ermittler weiter.
Kilometerlanger Rückstau durch Unfall
Die A12 war im Bereich der Unfallstelle für den Schwerverkehr etwa eine Stunde und für den Pkw-Verkehr zirka 45 Minuten lang komplett gesperrt. Dadurch kam es zu einem erheblichen Rückstau bis Wörgl West.
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