Die Musik ertönt, das Adrenalin nimmt im Körper raumgreifend Platz, die alten Motivationsmuster werden aktiviert, die Stimmbänder auf Anschlag getrimmt - und platsch, war Englands Mason Mount bei der WM in Katar schon ins Fettnäpfchen getrampelt, noch eher er eine einzige Einsatzminute auf dem Buckel hatte. Der Grund: die englische Hymne.
Deren Text besticht ja seit dem Tod von Queen Elisabeth II mit den Zeilen „God save the King“. Dass Mason Mount davon noch nicht gehört hätte - unwahrscheinlich. Viel eher dürfte das Unterbewusstsein bei der Hymne vor dem Spiel gegen den Iran die Vorherrschaft übernommen und ihn inbrünstig „God save the Queen“ trällern haben lassen. Ein kleiner Fauxpas. Der in der Twitteria freilich schnell eine Viral-Lawine lostrat.
Zu Herrn Mounts Verteidigung sei gesagt: Es handelt sich um das erste internationale Turnier Englands seit dem Tod der Queen. Da seien ihm gewisse textliche Unsicherheiten schon verziehen.
Auf die Leistung der „Three Lions“ hatte der künstlerische Fauxpas jedenfalls keine Auswirkungen. England zeigte sich beim 6:2-Auftaktsieg gegen den Iran sehr souverän. Ein Traumstart ins Turnier. Und beim nächsten Auftritt wird‘s mit dem „King“ dann wohl auch hinhauen.








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