Bereits zum fünften Mal wird Magdalena Egger am Samstag im finnischen Levi einen Weltcup-Slalom in Angriff nehmen. „Levi ist schon ein spezieller Ort für mich, habe ich hier doch meine ersten Weltcuppunkte geholt“, sagt die 21-Jährige. Selbstkritischer Nachsatz: „Die bisher einzigen.“
Allerdings ist der 19. Rang vom 21. November 2020 gar nicht das, was „Mäggy“ in erster Linie mit dem, nördlich des Polarkreises gelegenen, Skiressort verbindet. „Dieser Ort steht für mich dafür, dass die Saison endlich losgeht“, strahlt die Lecherin, die am Sonntag mit Franzi Gritsch nach Skandinavien geflogen war.
In den Tagen zuvor hatte das, neu vom Südtiroler Servicemann Christoph Atz betreute, Head-Duo in Sölden Riesentorlauf trainiert, davor hatte man sich auf das - abgesagte - Parallel-Rennen in Zürs vorbereitet. „Die Abwechslung bei den Disziplinen taugt mir. Die letzten drei Wochen nur Slalom zu trainieren, das wäre nichts für mich gewesen“, gesteht die Heeressportlerin, die neun ihrer bisherigen zwölf Weltcupeinsätze im Slalom absolvierte.
Das Ziel für den 13. Start? „Ich will Rennfahren, nicht runtertaktieren und zeigen, was ich mir erarbeitet habe“, formuliert Egger, die erfolgreichste Teilnehmerin bei Juniorenweltmeisterschaften aller Zeiten, ihre Erwartungen an sich selbst. „Ein Ergebnis als Ziel auszugeben, bringt mich nicht weiter. Gute Ergebnisse kommen durchs Machen und nicht durchs Wünschen.“
Unabhängig vom Ausgang in Levi steht der Fahrplan für die Wochen danach: „Von Finnland geht es direkt weiter in die USA.“ Dort stehen am 26./27. November Riesentorlauf und Slalom am Programm. „Ob ich dort auch im Riesen starten werde, ist aber noch offen“, verrät Mäggy.








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