Nach dem besten Sommer der Geschichte blicken die Verantwortlichen der Bergbahn Kitzbühel mit vielen Neuerungen auf den herausfordernden Winter 2022/23. Über allem stehen Energie-Einsparungen, die der Gast aber so wenig wie möglich in der Qualität merken soll.
Der Blick zurück ist erfreulich: „Es war die beste Sommersaison in der Geschichte der Bergbahn“, strahlte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Winkler beim Pressetermin am Donnerstag. Nun geht es in einen Winter, der trotz (hoffentlich) überstandener Pandemie eine Liste an Unabwägbarkeiten bietet – Stichworte: Energiepreise, Teuerung, Ukraine-Krieg.
„Nicht Notwendiges werden wir einsparen. Das Ski-Erlebnis soll aber möglichst nicht berührt werden“, legt sich der Vorstandsvorsitzende Anton Bodner fest.
Viele Schrauben werden ein wenig zurückgedreht
Nach dem Corona-Einbruch (11,4 Millionen Euro Verlust im Vorjahr) will man dies binnen „drei oder vier Jahren“ wieder wettmachen. Neue Lifte für 2022/23 gibt es nicht, dafür ein mit der Firma Sitour überarbeitetes Pistenleitsystem an 80 Standorten.
Wer früh und online bucht, spart bis zu 20 Prozent ein
Bereits 9000 Saisonkarten gingen an Skifans. Beim Online-Kauf anderer Tickets winken nun Rabatte von bis zu 20 Prozent. Unter anderem richtet sich der Preis nach der Auslastung. „Special Days“ für Frauen, Männer, 60 plus usw. sowie zehn kostenlose Übungslifte sollen ein Motivationsschub sein.
Start auf der Resterhöhe, aber später als früher
„Die Trainingspisten der Resterhöhe könnten aufgrund des prognostizierten Schneefalls am 12. statt wie geplant am 19. November öffnen“, so Vorstand Christian Wörister. Von Oktober-Starts sieht man bis auf Weiteres ab.








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