Pfarrer Wolfgang Pucher hatte vor 15 Jahren die Idee zum Sozialprojekt „VinziPasta“: „In der Südostslowakei liegt die Arbeitslosenquote bei 90 Prozent“, betonte der Grazer bei der Jubiläums-„Auskochen“-Aktion am Donnerstag mit Haubenkoch Alexander Posch, „viele Familien mussten hungern, waren zum Betteln gezwungen“.
Frauen aus der Slowakei stellen seitdem in ihrer Heimat handgemachte Nudeln her. Verkauft werden die Produkte (bisher wurden 150.000 Packungen produziert) unter anderem in über 40 Spar-Filialen in Graz und Graz Umgebung. Damit schaffen sich die Frauen eine Lebensgrundlage, ohne dafür auf der Straße betteln zu müssen. Nicola Baloch (Vinzi-Werke) erzählt: „Eine Familie muss mit 220 Euro im Monat auskommen, der Mann ist schwer krank. Die Frau ist unendlich dankbar, dass sie Teil des VinziPasta-Teams sein darf.“ Und Spar-Geschäftsführer Christoph Holzer betonte: „Es freut uns, dass wir helfen können, Menschen eine neue Perspektive im Leben zu geben.“
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