Höchstwerte gestiegen
Heuriges Jahr in Italien wärmstes je gemessenes
Das heurige Jahr ist bisher in Italien das wärmste Jahr seit dem Beginn der Aufzeichnungen anno 1800. Der Temperaturanstieg war fast um ein Grad Celsius höher als der Durchschnitt im Zeitraum 1990 bis 2020, sagte der Experte Bernardo Gozzini auf Grundlage von Daten des wissenschaftlichen Instituts Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR).
Der stärkste Anstieg war im Nachbarland Italien bei den Höchsttemperaturen zu verzeichnen, die um 1,2 Grad Celsius höher waren als im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Bei den Tiefsttemperaturen besetzt das Jahr 2022 bis September Platz drei unter den wärmsten Jahren. Den ersten Platz belegt das Jahr 2018 mit einem Unterschied von 0,67 Grad.
In Europa rangiert das Jahr 2022 auf Platz drei der wärmsten Jahre seit 1800, während es weltweit auf Platz fünf zurückfällt. „Italien steht in gewisser Weise im Zentrum dieses Klimawandels, und zwar so sehr, dass es zu einer ,Tropikalisierung‘ des Klimas kommt“, wird Gozzini von der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zitiert.
Norden Italiens durch Dürren belastet
Ein weiteres heikles Thema ist die Dürre, die in diesem Jahr vor allem Norditalien belastet hat. Im Gegensatz dazu waren in Mittel- und Süditalien die Monate August und September vor allem regnerisch.
Die Regenfälle waren in diesen Regionen zwei- bis dreimal so stark wie im Durchschnitt der letzten 30 Jahre, berichtete Gozzini. Die Regionen Umbrien, Marken und die Toskana waren besonders stark von den Regenfällen betroffen.















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