Im Frühjahr flüchtete die Ukrainerin Maria Kulikovska, wie berichtet, mit der Hilfe von Kultur-GmbH-Direktor Alfred Weidinger vor dem Krieg, arbeitet seitdem als Artist in Residence in Linz. Jetzt stellt sie ihre Werke aus.
Mit ihrem Baby im Arm entkam die Künstlerin Maria Kulikovska dem Krieg in der Ukraine - nicht das erste Mal, dass die auf der Krim Geborene mit den Themen Flucht, Vertreibung, Krieg, Gewalt und Ausgrenzung zu tun hat. Ihre schlimmen Erfahrungen verarbeitet sie in ihrer Kunst, so war sie vor einigen Monaten auch in Berlin zu Gast, um eine Performance abzuhalten.
Nun folgt ihre erste Einzelausstellung im Francisco Carolinum in Linz. Sie hat ihr den Titel „My Body is a Battlefield“ gegeben, also „Mein Körper ist ein Schlachtfeld“. Es werden Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken und vor allem Abgüsse ihres eigenen Körpers gezeigt, die sie in Zusammenarbeit mit der Gmundner Keramik realisieren konnte.
Die Schau wurde kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher.
Noch bis 20. November, FC Linz










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