Als Emma Spitz vergangenes Wochenende auf die Website der Ladies European Tour schaute, stand hinter ihrem Namen ein Preisgeld von 11.250 Euro. Das kassierte sie für Platz vier bei ihrem zweiten Golf-Profiturnier auf der Insel Åland. Die Niederösterreicherin lächelt: „Ich habe es noch gar nicht richtig begriffen, dass ich jetzt nicht mehr Amateurin bin und nun Geld mit Golf verdiene. Es ist quasi mein erster Job nach dem Studium.“
Der sie diese Woche in die Schweiz zum nächsten Turnier führt. Die Anreise war speziell. Vom wunderschönen Golfplatz auf Åland, einer mit weitgehender politischer Autonomie ausgestatteten Region Finnlands, ging es zwei Stunden mit der Fähre nach Schweden. Es folgte eine zweistündige Busfahrt zum Flughafen nach Stockholm. Von dort flog Emma nach Zürich. Die letzte Etappe zum Golfpark Holzhäusern am Zugersee absolvierte die Niederösterreicherin mit ihrem tschechischen Caddie Tomas Podrabsky per Auto.
„Richtig cooler Kurs“
„Das war“, sagt Spitz, „eine halbe Weltreise.“ Aber der Abstecher nach Åland gefiel ihr nicht nur wegen ihres Topresultats sehr gut: „Das war ein richtig cooler Kurs. Ich wäre hier sonst wohl nie hergekommen. Sie haben eine eigene Flagge, gehören zu Finnland, sprechen aber Schwedisch.“ Emma schaut gerne über den Tellerrand hinaus. Auch das ist eine Stärke von ihr.








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