05.08.2022 09:23 |

In Florida gestartet

Südkorea schickte erste eigene Mondsonde ins All

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes hat Südkorea eine eigene Mondsonde ins All geschickt. Eine „Falcon-9“-Rakete von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX hob am Donnerstagabend (Ortszeit) planmäßig mit dem Test-Mondorbiter „Korea Pathfinder Lunar Orbiter“ (KPLO) an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.

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Das Projekt einschließlich der Entwicklung einer unbemannten Raumsonde und des Baus einer Bodenstation geht aus der Zusammenarbeit des staatlichen Koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstituts (KARI) mit anderen Instituten in Südkorea sowie der US-Raumfahrtbehörde NASA hervor, wie das südkoreanische Wissenschaftsministerium mitteilte. Der KPLO soll den Mond umkreisen und von dort Daten von der Oberfläche des Erdtrabanten sammeln.

Das Wissenschaftsministerium bestätigte, dass nach dem Start der erste Kontakt mit dem Orbiter hergestellt worden sei. Später hieß es, dieser sei erfolgreich in die geplante Flugbahn in Richtung seines Ziels eingeschwenkt. Der Orbiter ist so lange unterwegs, um Treibstoff zu sparen. Seine Energie erhält er durch Sonnenkollektoren. Zudem fliegt er nicht auf direktem Weg zum Mond. Am 16. Dezember soll er die geplante Umlaufbahn erreichen.

Land verfolgt ehrgeiziges Raumfahrtprogramm
Südkorea verfolgt ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Im Juni hatte es nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich Satelliten zur zivilen Nutzung mit einer selbst gebauten Trägerrakete in die Erdumlaufbahn befördert.

Das Land gehört auch zu den Unterzeichnerstaaten des sogenannten „Artemis“-Programms der NASA, dessen Ziel es ist, wieder Menschen auf den Mond zu bringen.

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