Der Pinzgau zog am Tag nach dem schweren Gewitter Bilanz. Allerdings könnte das Wetter erneut zum Problem werden.
Die Nachwehen der heftigen Unwetter dürften die Pinzgauer Feuerwehrleute wohl noch länger beschäftigen: Auch am Freitagabend ging gegen 19.30 Uhr ein Gewitter im Oberpinzgau nieder.
Etwa in Wald im Pinzgau waren Ortsfeuerwehrkommandant Norbert Stöckl und seine 17 Kameraden an sechs Einsatzstellen gefordert - Muren und Überflutungen hielten die Floriani auf Trab. Probleme gab es nicht nur erneut am Breuergraben.
Auch ein vermurtes Auto auf der Gerlosstraße (B165) musste geborgen werden. „Es war fast das gleiche Wetter wie am Vortag“, sagt Stöckl. Auch in Krimml waren die Freiwilligen ausgerückt. „Bei einem Stallgebäude bestand Gefahr, dass Wasser eintritt“, so Ortsfeuerwehrkommandant Robert Mair.
„Die Kameraden nehmen sich für diese Einsätze Urlaub. Unser Vorteil ist, dass wir in diesem Fall übers Wochenende im Einsatz stehen.“ Wie berichtet, hatten bereits am Donnerstagabend heftige Gewitter im Oberpinzgau für Muren und Überflutungen gesorgt. Der Einsatzschwerpunkt lag in Hollersbach - der Grubingerbach führte enorme Wassermassen. Das Resultat: Zahlreiche unpassierbare Straßen, überflutete Keller und vermurte Wohnhäuser. Die Feuerwehr ist seither mit allen vier Katastrophen-Zügen des Bezirks im Einsatz. Am Freitag war man bis in die späten Abendstunden im Unwettereinsatz.
Die allgemein unvorhersehbare Wetterlage beschert Sorgenfalten im Pinzgau. „Niemand kann sagen, wie es sich entwickelt“, erklärt der Kommandant Portenkirchner. Denn auch in den kommenden Tagen wird für die betroffene Gegend immer wieder Regen vorhergesagt.












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