Rekordnationalspieler Andreas Herzog traut den österreichischen Fußballerinnen im EM-Viertelfinale gegen Mitfavorit Deutschland eine Überraschung zu. „Es wird schwer, aber ich traue ihnen selbst da was zu. Sie haben nichts zu verlieren. Einmal noch über sich hinauswachsen, ein bisserl Glück haben und dann gibt es auch ein Cordoba für die Frauen“, sagte der 53-Jährige vor dem Prestigeduell am Donnerstag (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) in Brentford.
Generell schwärmt Herzog von den ÖFB-Frauen. „Vor fünf Jahren waren sie auch schon so erfolgreich und jetzt haben sie es fast wieder geschafft, das ist super. Sie spielen mit einer Leidenschaft, einem Zusammenhalt, einem Spaß, das ist schön anzuschauen“, sagte der Sky-Experte und zog einen Vergleich zu den Männern: „Bei den Frauen ist Fußball noch ein Sport, eine Leidenschaft. Der Männerfußball ist ein Business. Das ist der Unterschied.“
Herzog über seine Zukunft
Über seine persönliche Zukunft im Männerfußball zeigte sich Herzog nach dem Bundesliga-Abstieg als Admira-Trainer offen. Er habe jetzt „keinen großen Plan“, sagte er, nachdem sein Engagement bei den Südstädtern nach einem Jahr beendet worden war.
„Ich muss jetzt keinen Trainerjob erzwingen. Natürlich war der Abstieg auch nicht die beste Werbung für mich, aber früher oder später wird sich vielleicht wieder etwas ergeben. Dann schaue ich, ob es passt oder nicht“, ergänzte Herzog, der ab sofort wieder für Sky analysieren wird.








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