Mit Deutschland-Power wird durchgestartet. Der Traineropa wurde anfangs allerdings belächelt, dann drehte aber Klagenfurt auf. Wer nicht spurt, der hat’s unter Peter Pacult immens unter Peter Pacult schwer. Der Teamgeist womöglich wieder als großer Trumpf.
Unter der deutschen Führung geht’s rasant bergauf! Vor drei Jahren hatte das Hamburger Unternehmen Home United die Austria Klagenfurt übernommen, ’19/20 wurde Violett in der 2. Bundesliga Vizemeister, ein Jahr darauf ging es via Relegation in die Bundesliga - da war man dann auch gleich das Überraschungsteam. Bis drei Runden vor Ende voll im Kampf um ein Ticket für Europa dabei - am Ende toller Sechster.
Heuer müsste das Ziel doch ein Platz unter den Top 5 sein? „Die ersten drei Plätze sind an Salzburg, Sturm und Rapid vergeben, der vierte mit Abstrichen an Austria Wien“, erklärt Coach Peter Pacult. „Die restlichen Teams kämpfen um Platz fünf bis zwölf. Wir wollen wieder so weit vorne landen wie möglich.“
Trainerfuchs Pacult hat in Klagenfurt voll eingeschlagen. Der 62-Jährige war anfangs ja von Trainerkollegen und Experten belächelt worden. Wegen deraltertümlichen Trainingsmethoden. Dem zu autoritären Führungsstil, der nicht mehr zeitgemäß wäre. Die vielen Klubwechsel - von ’14/15 bis zum Antritt in Klagenfurt ’20/21 hatte „PP“sieben verschiedene Teams.
Aber weit gefehlt.Der Wiener passt perfekt an den Wörthersee. Gerade die Autorität ist scheinbar ein Plus. Feldherr Peter führt ein strenges Regiment, der Chef am Platz ist er.Wer nicht spurt, der hat’s schwer. Wie Zaubermaus Rajko Rep, der nach nur einem halben Jahr heuer gleich wieder in die Wüste geschickt wurde. Weil der talentierte Slowene nur offensiv dachte.
Die Mannschaft hat vorm Trainer-Zampano jedenfalls extrem viel Respekt, zahlt esmit Einsatz und Herz zurück - das soll auch heuer der Trumpf sein. „Unser Job ist, wieder so eng zusammenzurücken, als Team aufzutreten - und alles reinzuwerfen.Aber wir müssen die Kirche schon im Dorf lassen“, sagt Kapitän Markus Pink, „unser Ziel muss der Klassenerhalt sein.“
Die „Krone“-Prognose für die Klagenfurter:
In der Übertrittszeit gab’s schon viel Bewegung: 13 Abgänge und neun Neue, wobei Trainer Pacult noch auf ein, zwei Spieler hofft. Mit Greil, Timossi und Gemicibasi sind drei echte Mittelfeldstützen weg - da die Kärntner finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, wurden nur ablösefreie Spieler geholt, fehlen große Namen.Der schottische Neuzugang Andy Irving (22) könnte die Entdeckung werden.Die Mitspieler sind vom Greil-Ersatz total begeistert.Zum Start wird er aber nicht auflaufen - weil wie bei Nikola Djoric noch die Spielbewilligung fehlt.
Fazit: Die Top 6 sind Klagenfurt durchaus wieder zuzutrauen.Die starke Defensive um Goalie Menzel blieb unverändert - in der Offensive hofft manwieder auf Bomber Markus Pink (31), der letzte Saison ja seinen zweiten Frühling erlebt hat.









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