Athleten aus Russland und Weißrussland dürfen aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine möglicherweise nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen. Das erklärte Craig Reedie, ein hochrangiges Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Bereits im Februar gab das IOC Leitlinien aus, um die Athleten der beiden Nationen von diversen Wettbewerben auszuschließen. Wie die Sanktionen im Bezug auf Olympia 2024 ausfallen, ist noch offen.
Eine Tendenz zeichnet sich in den Äußerungen von Reedie aber bereits ab. „Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, was mit jedem dieser beiden Länder geschieht, und ich vermute, dass das allgemeine Gefühl ist, dass sie sich nicht qualifizieren sollten“, sagte der ehemalige IOC-Vizepräsident gegenüber britischen Medien.
Von den Sportarten des olympischen Programms haben aktuell nur der Radsport, Tennis und Judo Russen und Weißrussen erlaubt, weiterhin an Wettkämpfen teilzunehmen. Reedie bezweifelte aber, dass Athleten aus diesen Sportarten an Qualifikationsveranstaltungen für die Olympischen Spiele teilnehmen dürfen.








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