27.06.2022 16:22 |

Kommission ermittelt

Geldkoffer: Prinz Charles setzt Krone aufs Spiel

Einen Koffer und Einkaufstaschen, befüllt mit 500-Euro-Scheinen, übergab der katarische Ex-Ministerpräsident Scheich Hamad bin Jassim Al-Thani zwischen 2011 und 2015 an Prinz Charles. Die Barzahlungen im Wert von drei Millionen Euro waren für die Stiftung des britischen Thronfolgers vorgesehen. Eine Kommission prüft nun die Spende.

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Der Pressesprecher des Prinzen meldete sich bereits zu Wort und versicherte, dass die Überweisung korrekt abgelaufen war.

Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. habe das Geld umgehend an die Stiftung weitergeleitet, die sich um die korrekte Abwicklung gekümmert habe. Es gibt keine Hinweise, dass die Zahlungen unrechtmäßig gewesen sein könnten. Die Stiftung Prince of Wales"s Charitable Fund unterstützt Tierschutzprojekte und setzt sich für den Erhalt von Charles‘ Anwesen in Schottland ein.

Kritik an Urteilsvermögen
Allerdings wurde Kritik am Urteilsvermögen des künftigen Königs laut: „Ist er so naiv, oder glaubt er, dass er über allem steht und sich alles erlauben darf“, liest man in englischen Internetforen. Viele bezweifeln durch diese Nachrichten, dass er des Amtes eines Königs würdig sei.

Nicht zum ersten Mal gibt es Schlagzeilen im Zusammenhang mit einer Stiftung des Prinzen. Im vergangenen Jahr gab es Korruptionsvorwürfe gegen die Prince’s Foundation. Der damalige Chef versprach einen Ritterschlag gegen eine Spende. Charles soll davon nichts gewusst haben.

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