24.05.2022 17:40 |

Kämpfe gegen PKK

Drei tote Soldaten nach Militäreinsatz im Irak

Mitte April hat das türkische Militär die kurdische Arbeiterpartei PKK in Syrien und im Nordirak angegriffen. Nun sind drei türkische Soldaten ums Leben gekommen und vier weitere verletzt worden. Dabei wird es voraussichtlich aber nicht bleiben, denn Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen möglichen weiteren Einsatz angekündigt.

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Im Nordirak sind bei den Kämpfen gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK drei Soldaten ums Leben gekommen, berichtete das türkische Verteidigungsministerium am Dienstag. Vier weitere Soldaten seien verletzt worden. Über Opfer auf der Gegenseite gibt es bis dato keine Angaben. Bombardiert werden unter anderem Verstecke, Tunnel und Munitionsdepots. Tausende Bewohner der Gegenden sind bereits geflohen.

Neuer Einsatz geplant
Am Montag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan von einem möglichen neuen Einsatz in Nordsyrien gesprochen. Dort geht das Militär vor allem gegen die Kurdenmiliz YPG vor und beherrscht bereits Grenzgebiete. Die Regierung stuft sowohl die YPG als auch die PKK als Terrororganisation ein. Die PKK ist zudem in den USA und in Europa ebenfalls als solche eingestuft. Schweden und Finnland sollen die beiden Vereinigungen angeblich unterstützen, weshalb die türkische Regierung derzeit den Beginn des NATO-Aufnahmeverfahrens blockiert.

Der Konflikt zwischen der PKK und der Republik Türkei dauert bereits seit 1984 und kostete Zehntausenden Menschen das Leben.

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