16.05.2022 10:41 |

„Gegenoffensive“

Ukrainische Truppen erreichen russische Grenze

Ukrainische Truppen haben nach offiziellen Angaben im Osten die Grenze zu Russland erreicht. Es seien Soldaten, die die Stadt Charkiw verteidigten, teilt der Gouverneur der gleichnamigen Region, Oleh Sinegubow, mit. Die Frontlinie im Donbass verschob sich indes zugunsten von Russland.

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Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte ein Video mit Soldaten neben einem Grenzpfahl in den Nationalfarben Blau-Gelb. Sie sind zumindest an einer Stelle bis zur russischen Grenze vorgestoßen.

„Gegenoffensive kann nicht gestoppt werden“
Im Nordosten des Landes machten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen Tagen Boden gut und drängten russische Einheiten im Raum Charkiw zurück. Charkiw ist nach der Hauptstadt Kiew die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Die Kämpfe in der Nähe von Charkiw seien „unsere Gegenoffensive“, sagt der Berater des Innenministeriums, Wadym Denysenko, im Fernsehen. „Sie kann nicht mehr gestoppt werden.“ Dank dieser Offensive könnten ukrainische Soldaten den russischen Truppen in den Rücken fallen.

Russen rücken weiter vor
In der ostukrainischen Region Luhansk blieb die Lage nach Angaben des dortigen Gouverneurs Serhij Hajdaj dagegen schwierig. Russische Truppen versuchten weiterhin, die Stadt Sewerodonezk einzunehmen, sagt Hajdaj im Fernsehen. Die Anführer der selbst ernannten Volksrepublik Lugansk hätten die Generalmobilmachung ausgerufen. Die Volksrepublik Lugansk wird von Russland, nicht aber international anerkannt und erstreckt sich über das von pro-russischen Separatisten kontrollierte Gebiet in der ukrainischen Region Luhansk.

Im Donbass rückten russische Kräfte an einigen Stellen vor. Es wird zudem erwartet, dass Russland in Izium im Süden des Landes Streitkräfte zusammenzieht.

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