13.05.2022 15:28 |

„Kein Roomservice!“

Notrufe aus Becker-Zelle: Boris hat Klaustrophobie

Dass das Leben im Gefängnis in Wandsworth kein Spaziergang ist, davon kann Boris Becker gerade ein Liedchen singen. Vor allem die beengte Situation soll dem einstigen Tennis-Ass schwer zu schaffen machen, berichtete die „Bild“-Zeitung jetzt. Gleich mehrere Notrufe soll der 54-Jährige bereits aus seiner Zelle abgesetzt haben.

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So ein Leben hinter Gittern kann schon mal zu einer ausgewachsenen Klaustrophobie führen. Darum habe Boris Becker auch bereits darum gebeten, dass die Tür seiner Zelle nicht geschlossen wird, heißt es. Dumm nur, dass nicht jeder Wärter im Häfn in Wandsworth, in dem der ehemalige Ausnahmesportler gerade einsitzt, mit einer Sonderbehandlung des VIP-Häftlings einverstanden zu sein scheint. Die Folge: Gleich mehrmals soll Becker am Wochenende den Notrufschalter in seiner Zelle gedrückt haben, damit die Tür geöffnet wird.

„Nicht Schalter für das Hotel-Roomservice“
„Das Gefängnis ist am Wochenende unterbesetzt, wie im Krankenhaus“, plauderte ein Gefängnis-Mitarbeiter gegenüber der deutschen Zeitung aus. „Der Notrufknopf sollte wirklich nur in Notfällen benutzt werden.“ Beckers Notruf-Terror sei daher auch nicht gut angekommen, schilderte der Insider weiter: „Nachdem Becker ohne wirklichen Notfall immer wieder den Knopf gedrückt hatte, wurde er ermahnt, dass es sich bei dem Schalter nicht um den Hotel-Roomservice handelt.“

Ein möglicher Grund für die Ungeduld des 54-Jährigen könnte sein, dass er sich seine Zelle seit ein paar Tagen mit einem anderen Häftling teilen muss. Wegen des schlechten Wetters fiel zudem der Rundgang im Hof sprichwörtlich ins Wasser. Das hieß für Boris: viel Zeit auf sehr engem Raum. Außerdem muss die Zellentür nachts ohne Ausnahme geschlossen bleiben - selbst bei einem Promi-Insassen wie Becker.

Becker distanzierte sich von Lilly
Erst am Donnerstag ließ Becker seine Noch-Ehefrau Lilly über seinen Anwalt zurechtweisen. „Lilly Becker erweckt den Eindruck, als sei sie die Sprecherin der Familie. Das ist sie aber nicht“, sagte der Medienanwalt des Ausnahmesportlers, Christian-Oliver Moser, der Zeitschrift „Gala“.

„Ausgerechnet die Person, die seit Jahren mit meinem Mandanten in einem aufwendigen Scheidungsverfahren steckt und die bis vor Kurzem keinerlei ernsthafte Kontakte zur Becker-Familie pflegte. Ein wenig Zurückhaltung wäre hier angebracht“, so der Anwalt bezugnehmend auf mehrere Aussagen, die 45-Jährige in den letzten Wochen getätigt hatte. Boris und Lilly Becker hatten 2009 geheiratet und sich 2018 getrennt. Das Paar hat den gemeinsamen Sohn Amadeus (12).

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