Nach der mit zwei WM-Titeln gekrönten Saison hatte sich Österreichs Kombi-Star einen längeren Urlaub von knapp acht Wochen gegönnt - und vorerst auf eine neuerliche Operation verzichtet. Beim ersten Trainingskurs in Sognefjell war sein erst im Jänner operiertes rechtes Knie nach einigen Langlauf- und Rad-Einheiten aber bald wieder "beleidigt". Nun folgte in Innsbruck der Eingriff.
Cheftrainer Bard Jörgen Elden war vor der OP zuversichtlich. "In den letzten Wochen wurde intensiv an den Grundlagen gearbeitet, das zehrt an der Substanz. Aber Mario hat viel Routine, und ich bin überzeugt, dass er die Pause gut verkraftet und im Winter seine Leistung bringen wird."
"Keine Rede von Karriereende"
Der Eisenerzer selbst wusste relativ genau, was auf ihn zukommt. "Betroffen sind Meniskus und Knorpel. Daher rechne ich schon mit einer etwas längeren Pause." Und Stecher sollte recht behalten. Der behandelnde Arzt Dr. Gernot Sperner sagte: "Wir mussten den Knochen anbohren und den Knorpel abschleifen."
"In den nächsten sechs Wochen wird er nicht viel mehr als Rad fahren können und auf Krücken unterwegs sein. Intensive Einheiten sind auch gleich danach kaum möglich. Von einem Karriereende ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Rede", beruhigte Sperner alle Stecher-Fans.
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