08.06.2011 10:01 |

NBA-Finale

Nicht einmal Fieber kann Nowitzki und Dallas stoppen

Die Dallas Mavericks haben die Chance auf den ersten NBA-Titel gewahrt. Sie gewannen am Dienstag das vierte Finalspiel der "best of seven"-Serie gegen die Miami Heat vor eigenem Publikum 86:83 und glichen damit neuerlich aus. Beim Stand von 2:2 steigt in der Nacht auf Freitag in Texas die nächste Partie.

Die "Mavs" trotzten bei ihrem zweiten Sieg in der Endspielserie allen Widrigkeiten. Dirk Nowitzki (im Bild) war mit Fieber angetreten, Shawn Marion musste im Schlussviertel - sichtlich angeschlagen - passen. Obwohl grippig, war letztlich Nowitzki einmal mehr Topscorer im Dallas-Dress. Zehn seiner 21 Punkte erzielte der Deutsche im Schlussviertel. Nowitzki wollte aus seiner Erkrankung kein großes Aufsehen machen. Er habe nicht gut geschlafen und sei mit etwa 38,5 Grad Fieber aufgewacht. Es handle sich um eine leichte Nebenhöhlenentzündung, so der Deutsche.

Dallas erwies sich am Dienstagabend als mannschaftlich geschlossener. Neben Nowitzki und Terry punkteten auch Marion (16), Tyson Chandler (13) und DeShawn Stevenson (11) zweistellig. Bei Miami hingegen lag die Last des Scorens fast ausschließlich auf den Schultern von Dwyane Wade (32) und Chris Bosh (24). LeBron James musste sich mit acht Zählern begnügen.

"Mavs" von Beginn an agressiv
"Beat the Heat" hatte das Motto für die überwiegende Mehrheit der 20.340 Zuschauer im American Airlines Center gelautet. Auf dem Parkett zeigten sich die "Mavs" von Beginn weg in der Defensive enorm aggressiv. Und offensiv erhielt der fiebrige Nowitzki, der zunächst im Alleingang für das 6:0 gesorgt hatte, die im Vorfeld erhoffte Unterstützung. Zuständig erklärte sich vorerst Terry, der für sieben Punkte sorgte. Mit 21:21 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt schien Stevenson seinem Coach Rick Carlisle zeigen zu wollen, dass er zu Unrecht aus der Startformation geflogen war. Er traf dreimal aus der Distanz und war zur Pause (45:47) mit elf Punkten der erfolgreichste Scorer des Teams aus Texas. Nowitzki verbuchte im zweiten Viertel nur zwei, James überhaupt keinen Zähler. Im dritten Abschnitt machte sich bei Dallas nun vor allem Marion offensiv mit zehn Punkten bemerkbar, scorten bei Miami fast ausschließlich Wade und Bosh. Nowitzki vergab nach 26 in der Finalserie getroffenen Freiwürfen erstmals von der Linie.

Das Schlussviertel sah zunächst Miami mit der höchsten Führung im Spiel überhaupt (74:65), ehe Nowitzki und Terry das Heft in die Hand nahmen. Die letzten knapp zehn Minuten gingen mit 21:9 an Dallas.

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