29.03.2022 10:11 |

Jungstar chancenlos

Swiatek setzt am Weg zur Nummer 1 Siegeslauf fort

Die Polin Iga Swiatek (2) hat ihren Erfolgslauf im Achtelfinale des WTA-1000-Tennisturniers von Miami am Montag (Ortszeit) mit einem 6:3,6:1 gegen US-Jungstar Cori Gauff fortgesetzt. Es war der 14. Sieg der 20-Jährigen in Folge. Am Montag wird die French-Open-Gewinnerin 2020 als Nachfolgerin der zurückgetretenen Australierin Ashleigh Barty erstmals die Weltranglistenführung übernehmen. Swiatek geht auf ihren heuer insgesamt dritten 1000er-Titel nach Doha und Indian Wells los.

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Swiatek stellt ihren Grand-Slam-Erfolg mit der Übernahme der Nummer eins auf eine Stufe, fühlt sich nun aber besser darauf vorbereitet als auf ihren Coup vor rund eineinhalb Jahren. „Jetzt ist da mehr Genugtuung und Befriedigung, positive Gedanken und Emotionen“, erklärte die Halbfinalistin der diesjährigen Australian Open. „Nach Roland Garros war da nur ein Durcheinander.“ Die Änderung führt Swiatek auch auf die Zusammenarbeit mit der Sportpsychologin Daria Abramowicz zurück. Nun sei sie mental stärker, meinte die Sportlerin.

Ebenfalls in das Miami-Viertelfinale der Frauen kamen u.a. die Spanierin Paula Badosa (5), die US-amerikanische Australian-Open-Finalistin Danielle Collins, die zweifache tschechische Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova und die Schweizer Olympiasiegerin Belinda Bencic. Auch die Japanerin Naomi Osaka steht unter den letzten acht. In einem Duell um den Einzug ins Semifinale treffen Kvitova und Swiatek aufeinander.

Alcaraz gewinnt Generationen-Duell
Bei den Männern ging es um Achtelfinal-Tickets, von denen sich eines der topgesetzte Daniil Medwedew sicherte. Der Russe besiegte auf seinem angestrebten Weg zurück an die Weltranglistenspitze den Spanier Pedro Martinez 6:3,6:4. Der Grieche Stefanos Tsitsipas (3) gab Alex de Minaur (AUS/25) mit 6:4,6:3 das Nachsehen. Der polnische Titelverteidiger Hubert Hurkacz (8) ist auch noch im Rennen, so wie Indian-Wells-Triumphator Taylor Fritz (USA). Der 18-jährige Spanier Carlos Alcaraz (14) besiegte den 33-jährigen Kroaten Marin Cilic (21) in einem Generationen-Duell 6:4,6:4.

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